Adecco-Tochter Akka von Ransomwareangriff betroffen
Das Technologieunternehmen Akka Technologies ist Opfer eines Cyberangriffs geworden. Das Tochterunternehmen des Personalvermittlers Adecco unterbrach danach sämtliche Verbindungen zu Kundinnen und Kunden sowie zu seiner Muttergesellschaft.
Cyberkriminelle haben das belgisch-französische Technologieunternehmen Akka Technologies angegriffen. Wie "Finanz und Wirtschaft" unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher berichtet, erfolgte eine Ransomware-Attacke in der Nacht vom 23. zum 24. Mai. Die Hacker verschlüsselten Daten des Unternehmens und forderten danach ein Lösegeld für deren Freigabe.
Vom Cyberangriff sei ein Grossteil des Unternehmens betroffen gewesen, heisst es im Bericht weiter. Um die Übertragung der Schadsoftware zu verhindern, habe man die Verbindungen zu Kundinnen und Kunden sowie zum Mutterhaus, dem international tätigen Personalvermittler Adecco mit Hauptsitz in Zürich, unterbrochen. Um die laufenden Ermittlungen nicht zu behindern, gibt das Unternehmen keine weiteren Auskünfte.
Adecco hat Akka Technologies vor fast einem Jahr für über 2 Milliarden Franken übernommen. Damals kündigte Adecco an, man werde Akka mit der eigenen Marke Modis kombinieren. Laut einem Tweet soll die neue Marke Akkodis heissen. Mehr zur Übernahme von Akka durch Adecco lesen Sie hier.
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