Also und Actebis dürfen fusionieren
Die EU-Kommission hat den Zusammenschluss von Also und Actebis abgesegnet.
Die Europäische Kommission hat den geplanten Zusammenschluss der Tätigkeiten von ALSO (Schweiz) und Actebis (Deutschland) nach der EU-Fusionskontrollverordnung genehmigt, wie das europäische Gremium mitteilt. Nach der Transaktion werden Muttergesellschaften von ALSO und Actebis, Schindler (Schweiz) bzw. Droege (Deutschland), das zusammengeschlossene Unternehmen gemeinsam kontrollieren.
Die Kommission habe die Auswirkungen der geplanten Übernahme auf den Großhandelsvertrieb für IT-, Unterhaltungselektronik-, und Telekommunikations-produkte im EWR geprüft, heisst es in der Mitteilung weiter. In den meisten EWR-Staaten würden sich die Tätigkeiten der beiden Unternehmen nur in geringem Umfang überschneiden und ihre gemeinsamen Marktanteile würden auf allen betroffenen Märkten auch weiterhin gering bleiben. Ferner würden die Unternehmen weiterhin mit einer Reihe anderer Anbieter im Wettbewerb stehen, so die Begründung.
Für das Vorhaben gebe es keinen Anlass zu wettbewerbsrechtlichen Bedenken.
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