S&T macht Schweizer Standort dicht
Die S&T Schweiz, die ehemalige IMG, ist Geschichte. Heute hat die österreichische Mutter die Insolvenz der Schweizer Tochter verkündet.
"Dieser Schritt ist leider notwendig und unabdingbar." Mit diesen Worten kommentiert der "Chief Restructuring Officer" Michael Lanik, die Schliessung des Schweizer Standorts der S&T AG, der ehemaligen IMG.
Nach dem Rückzug vom deutschen Markt bekräftigte die österreichische Mutter die Beibehaltung des Schweizer Standorts. "Die Schweiz ist von diesem Schritt nicht betroffen", versicherte der damalige Country Manager Schweiz, Bernhard Lenzin. "Oberstes Ziel sei nach wie vor, auch in dieser Situation den Schweizer Kunden ein verlässlicher und kontinuierlicher Partner zu sein," teilte das Unternehmen noch am 13. Januar mit.
Heute hat das österreichische Unternehmen nach Verhandlungen mit seinen Banken eine grundsätzliche Einigung abgeschlossen, wie das Unternehmen mitteilt. Dieser Einigung fiel der Schweizer Standort jedoch zum Opfer. Das verabschiedete Finanzierungspaket soll eine Gleichbehandlung aller Gläubiger sicherstellen. Es beinhaltet auch den Aufschub der 2011 fälligen Anleihen bis zunächst 1. April 2012 und schafft die Basis für einen Abschluss der Investorengespräche.
Das Unternehmen will sich im laufenden Restrukturierungsprozess auf seine Kernkompetenzen und Kernmärkte konzentrieren. "Die S&T ist nun geografisch so aufgestellt, dass in dieser Konstellation ein erfolgreicher Turnaround möglich ist", gibt sich Lanik überzeugt.
Wie Cyberkriminelle KI-Assistenten missbrauchen
Phisher ködern mit Gratisangebot nach gefälschter Galaxus-Umfrage
Set Phasers to Funk
Fast jedes vierte Smartphone kommt von Apple
ISE 2026: Diese Messeneuheiten gefallen Secomp besonders
Update: Bund überarbeitet revidierte Überwachungsverordnungen
KI entlastet nicht - sie erhöht das Burnout-Risiko
So verändert KI laut Bexio den Geschäftsalltag
Schweizer Versicherer vernachlässigen die digitale Integration