Die Wasserwerke Zug treten dem Quickline-Verbund bei
Der Quickline-Verbund wird grösser: mit dem Beitritt der Wasserwerke Zug stärkt der Verbund seine Position am Schweizer Telekommunikationsmarkt.
Die Wasserwerke Zug (WWZ) sind dem Kabelnetzverbund Quickline beigetreten und beteiligen sich damit am schweizerischen Kabelnetzdienstleister Besonet/Finecom. Die beiden Verbundspartner bieten zukünftig gemeinsam unter der Marke "Quickline" Telekom-Dienste an, wie die WWZ in einer Mitteilung schreibt. Mit dem neuen Partner WWZ werde der Quickline-Verbund zur Nummer zwei im Schweizer Kabelnetzmarkt – nach UPC Cablecom.
Zum Kabelnetzverbund Quickline, dessen Angebot Internet, Festnetz- und Mobiltelefonie sowie Digital-TV beinhaltet, gehören bereits 14 unabhängige Kabelnetzunternehmen und der in Biel ansässige Full-Service-Provider Finecom Telecommunications. Der Verbund beliefere über 270'000 Haushaltungen mit Telekom-Diensten.
Der Verbund strebt mittelfristig an, eine halbe Million Haushalte zu versorgen. Dies soll sowohl durch organisches Wachstum wie auch durch neue Partnernetze erreicht werden. Über den Kaufpreis und die Modalität der Beteiligung von WWZ am schweizerischen Kabelnetzdienstleister Besonet/Finecom sind keine Details bekannt.
Kunden von Kabelnetzunternehmen profitierten aufgrund der bereits heute grösstenteils glasfaserbasierten Netze von einem Technologie-Vorsprung gegenüber Swisscom, schreibt WWZ. Die Kabelnetzbranche sei aber durch die vielen Einzelunternehmen stark fragmentiert. Daher sei eine strategische Kooperation unabdingbar, um vorhandene Synergien optimal nutzen zu können.
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