Migros Bank setzt weiterhin auf Kobil
Kobil und die Migros Bank arbeiten weiterhin zusammen. Kobil beliefert die Schweizer Bank mit einem Sicherheitstool fürs E-Banking.
Die Migros Bank vertieft ihre Zusammenarbeit mit dem deutschen IT-Hersteller Kobil. Schon seit einigen Jahren beliefert Kobil die Migros Bank mit einem E-Banking-Sicherheitstool. Nun hat die Migros Bank weitere 40'000 Stück davon in Bestellung gegeben, wie die Migros Bank in einer Mitteilung schreibt.
USB-Stick mit integriertem Webbrowser
Bei dem Sicherheitstool handelt es sich um eine Technologie mit dem Namen M-Identity. Ausgeliefert wird es an jeden M-Bancnet-Kunden. Das Tool besteht aus einem USB-Stick sowie einer Chipkarte mit PIN-Code. Der USB-Stick enthält einen Webbrowser, der eigens für die Migros Bank konzipiert worden sei. Dieser sei in der Lage, das M-Bancnet zu starten, ohne den auf dem Computer installierten Browser zu benutzen. Dank dieser Trennung von den übrigen Internetprogrammen auf dem Computer sei das System vor Attacken aus dem Internet, wie Man-in-the-middle- und Man-in–the-browser-Attacken, maximal geschützt.
Chipkarte mit PKI-Zertifikat
Der USB-Stick sei nur mit der dazugehörigen, eingelegten Chipkarte funktionsfähig. Darin integriert sei ein kundenspezifisches Public-Key-Identity-Zertifikat (PKI). Die Chipkarte ist eine Smart-Card im SIM-Kartenformat, wie sie auch in Bankkarten vorkomme. Um den Zutritt ins M-Bancnet zu erhalten, müsse sich der Benutzer schliesslich über einen nur ihm bekannten PIN-Code ausweisen.
Mit diesem dreistufigen Sicherheitsverfahren löste die Migros Bank ihr damals bestehendes, zweistufiges Login-Verfahren ab. Grund dafür war die Zunahme von Betrugsversuchen.
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