Serverbedarf weiter gewachsen
Der Umsatz am weltweiten Servermarkt ist im dritten Quartal dieses Jahres um gut 5 Prozent gestiegen. HP verliert Marktanteile.
Im dritten Quartal dieses Jahres sind 7,2 Prozent mehr Server ausgeliefert worden als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Umsätze stiegen um 5,2 Prozent auf 12,967 Milliarden US-Dollar, wie Gartner im Rahmen seines "Servers Quarterly Statistics Worldwide Program" ermittelt hat.
Wachstum verlagert sich von West nach Ost
Mit Ausnahme des westeuropäischen Markts seien die Umsätze und Lieferzahlen in die Höhe gegangen, kommentierte Jeffrey Hewitt, "Research Vice President" bei Gartner, die aktuelle Auswertung. In Westeuropa seien die Umsätze während der vergangenen drei Monate um 4,9 Prozent gesunken. Genaue Zahlen nannte er nicht. In Osteuropa erzielten die Serveranbieter mit 27,4 Prozent die höchsten Umsatzzuwächse. Die meisten Server wurden aber in den Asien-Pazifik-Raum ausgeliefert.
Besonders gut lief das Geschäft mit Servern auf x86-Basis: Der Umsatz stieg um 7,6 Prozent, auch wurden 9,3 Prozent mehr Geräte ausgeliefert. RISC/Itanium-Server wurden hingegen 6,8 Prozent weniger ausgeliefert. Dennoch wurden mit diesen Servern 3,5 Prozent mehr umgesetzt.
HP verliert Umsatz und Marktanteile
Die grössten Anbieter verzeichneten Umsatz- und Absatzzuwächse. Mit Ausnahme der Kontrahenten im Itanium-Streit: Oracle und HP. Während Oracles Umsatz mit knapp 764 Millionen US-Dollar stagnierte, ging HPs Umsatz um 3,6 Prozent auf 3,8 Milliarden Dollar zurück. Neu hält HP einen Markanteil von gut 29 Prozent, vor einem Jahr waren es 32 Prozent.
Gartner Analyst Hewitt sieht als Grund für den Rückgang von HPs Umsätzen und Marktanteilen deren "Fallenlassen" der HP-Marke "Pro Liant". Dennoch lieferte HP die meisten Maschinen aus und führt so das Ranking der grössten Anbieter weiterhin an.
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