IBM-Nordosteuropa-Hauptsitz nach Madrid
Zürich verliert den IBM-Hauptsitz Nordosteuropa an Madrid. IBM will die beiden Hauptsitze Nordost- und Südwesteuropa vereinen und damit eine einzige europaweite Management-Organisation schaffen.
IBM verlegt seinen Hauptsitz Nordosteuropa von Zürich in die spanische Hauptstadt Madrid. Das Unternehmen vereint damit die beiden Hauptsitze Nordost- und Südwesteuropa. IBM Schweiz ist von den Veränderungen nicht betroffen, wie awp unter Berufung auf eine sda-Meldung mitteilt.
IBM schaffe durch die Veränderungen eine "einzige europaweite Management-Organisation", erklärte IBM-Sprecherin Susan Orozco der Nachrichtenagentur sda und bestätigte eine Vorabmeldung der "Handelszeitung" vom Donnerstag.
IBM wolle eine "effizientere und schlankere Infrastruktur" schaffen, begründete sie die Veränderungen. Die Landesorganisation IBM Schweiz sei nicht betroffen und es gebe keine Entlassungen, beteuerte Orozco. Auch würden weder das IBM-Labor noch das Nanotechnologie-Center in Rüschlikon angetastet, meldet awp weiter.
Die Verlegung erfolgte gemäss Orozco per Anfang Jahr, der Prozess sei noch im Gang. Umziehen müssen keine IBM-Mitarbeiter, wie die Firmensprecherin erklärt: IBM habe eine "sehr virtuelle Organisation". Die meisten der Mitarbeiter des Zürcher Hauptsitzes seien gar nie in der Limmatstadt wohnhaft gewesen.
IBM hatte im Jahr 2005 seinen damaligen Europasitz in Paris aufgeteilt und die Verantwortung für Skandinavien, Grossbritannien, Deutschland, Österreich und die Schweiz in Zürich angesiedelt.
Weniger Ransomware-Gruppen führen wirkungsvollere Angriffe durch
Cisco schliesst kritische Lücke in Secure Workload
Autonomes Fahrzeug von Planzer und Loxo erreicht nächste Automatisierungsstufe
Schweizer Strafverfolger beteiligen sich an Europol-Aktion gegen cyberkriminelles VPN
Update: Var Group vollzieht Integration von 4IT Solutions
Swico warnt vor Schweizer Sonderregeln für KI
SwissAI fordert Verankerung digitaler Souveränität in der öffentlichen Beschaffung
Flappie bedient seine ersten 2500 Kunden
SpaceX strebt rekordverdächtigen Börsengang an