Konzentration auf Firmenkundengeschäft
Cyberlink will sich in Zukunft ausschliesslich auf das Firmenkundengeschäft konzentrieren. Die bestehenden Privatkunden von Cyberlink werden von der mhs@internet AG in St. Gallen übernommen.
Cyberlink trennt sich vom Geschäft mit Privatkunden und übergibt dieses an den St. Galler Provider mhs@internet. Mit diesem strategischen Schritt will Cyberlink laut Pressemitteilung zu seinen Wurzeln als Business-Provider zurückkehren und seine Tätigkeit ausschliesslich auf den Firmenkundenmarkt konzentrieren.
Bei mhs@internet sollen die Privatkunden auf eine professionelle und zuverlässige Betreuung zählen können. Die Migration auf die Infrastruktur von mhs@internet AG erfolge in den nächsten Wochen.
Für Cyberlink-CEO Beat Tinner, ist es wichtig, dass den Privatkunden eine optimale Lösung für die Zukunft geboten werden kann. Er sagt dazu: "Unsere bisherigen Privatkunden können auf die Professionalität und Zuverlässigkeit von mhs@internet AG zählen und ich bin überzeugt davon, dass sie auch in Zukunft bestens betreut sein werden und innovative Dienstleistungen nutzen können. Unsere Firmenkunden werden davon profitieren, dass unser Dienstleistungsangebot noch konsequenter auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten wird."
Auch das TV-Geschäft will Beat Tinner nicht mehr mit Cyberlink betreiben, wie er auf Anfrage sagt. Die TV-Anschlüsse der Privatkunden wandern auch zu mhs@internet. Ex-Cyberlink-CEO Ramon Amat, der von Beat Tinner vor rund zwei Monaten an der Spitze von Cyberlink abgelöst wurde, wird das TV-Geschäft in einer eigenen Firma namens TV-Factory AG, die sich in Gründung befindet, weiterentwickeln und TV-Produkte als Wholeseller via Provider, u. a. via mhs@internet, anbieten.
Das alles passt zu Tinners Plan, Cyberlink durch gezieltes Fokussieren und die Konzentration auf das Kerngeschäft zu weiterem Wachstum zu verhelfen. "Wir wollen die Kräfte als Business-Provider bündeln. Im Firmenkundengeschäft sind wir in der letzten Zeit etwas hinterhergehinkt, weil das Geschäft mit Privatkunden doch einiges an Ressourcen in Administration und Support gebunden hat."
Im Firmenkundengeschäft will sich Beat Tinner mit Cyberlink nun wieder voll auf Connectivity-, Datacenter- und Telefonielösungen konzentrieren. "Es mach einfach keinen Sinn, mit 30 Mitarbeitenden an zwei Fronten, also im Privatkundengeschäft und im Businesskundensegment, zu kämpfen", sagt er weiter.
Mit der Rückbesinnung auf das Kerngeschäft dürfte sich auch die Organisation von Cyberlink verschlanken. Die Frage, ob es bei Cyberlink zu Entlassungen kommen wird, kommentierte Beat Tinner nicht.
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