All-in-One Computer sollen klassischen PC-Markt retten
All-in-One-PCs werden gemäss Marktforschern immer beliebter. Ihnen wird ein zweistelliges Wachstum prophezeit.
Marktforscher sagen All-in-One-Computern (AiO) eine goldene Zukunft voraus. Während der PC-Markt unter Umsatzverlusten leidet, soll das Segment der AiO-PCs laut der Marktforschungsagentur IHS iSuppli wachsen und womöglich den gesamten PC-Markt stützen.
Zweistelliges Wachstum erwartet
IHS iSuppli rechnet mit 16,4 Millionen verkauften AiO-PCs für dieses Jahr. Das entspräche einem Wachstum von 20 Prozent gegenüber den verkauften 13,7 Millionen Geräte vom letzten Jahr. Dieser Trend soll laut den Marktforschern anhalten. IHS iSuppli erwartet bis 2016 ein jährliches Wachstum von 13 Prozent und 24,8 Millionen verkaufte AiO-PCs jährlich.
Der Vorteil an AiO-PCs liege an der integrierten Verarbeitung; durch ihre Kompaktheit brauchen sie weniger Verkabelung. Ein AiO-PC kann beispielsweise an eine Wand gehängt werden und mithilfe eines TV-Tuners den Fernseher ersetzen. Da die meisten AiO-PCs mit Touchscreen-Bedienung funktionieren, sind sie auch ein Ersatz für Tablets, die dem klassischen Desktop-PCs Anteile abnehmen.
Vergleichbare Preise
Der Preis der AiO-PCs sei vergleichbar mit Desktop-PCs. Laut IHS iSuppli seien AiO-PCs bereits für unter 500 US-Dollar erhältlich. Für ein komplettes High-end-System müsse aber ein Betrag von rund 2000 US-Dollar bezahlt werden.
All-in-One bietet aber nicht nur Vorteile. Aufgrund ihrer geschlossenen Systeme seien die AiO-PCs nur schwierig aufrüst- und reparierbar. Dieser Umstand resultiere in einer kurzen Lebensdauer gegenüber den traditionellen Desktop-PCs. Am erfolgreichsten mit AiO-PCs ist Apple mit der iMac-Serie, gefolgt von Lenovo, Dell, HP und Sony.
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