Sony stellt neuen Kamera-Sensor vor
Sony bietet mit dem Exmor RS einen neuartigen Sensor in mehreren Schichten an. Mit dem neuen Sensor hofft Sony auf gute Geschäfte am Smartphone- und Tabletmarkt.
Sony hat heute eine neue Sensortechnik für Digitalkameras vorgestellt. Der Exmor RS genannte CMOS-Sensor besteht aus mehreren übereinandergelagerten lichtempfindlichen Schichten. Die neuen Sensoren zeichnen sich laut Hersteller durch eine bessere Lichtausbeute und kompaktere Bauweise aus. Der neue Sensor soll deshalb vorzugsweise in künftigen Smartphones und Tablets verbaut werden. Der japanische Hersteller wird den Sensor in drei Varianten anbieten, die auch als Module bestellt werden können.
HDR-Technik eingebaut
Der Sensor IMX135 misst 1/3,06 Zoll in der Diagonale und bietet 13,13 effektive Megapixel. Der zweite Sensor IMX134 hat eine Bilddiagonale von ¼ Zoll und löst mit 8,08 Megapixel auf. Besonders an beiden Sensoren sind zusätzlich zu den RGB-Pixeln auch noch weisse Pixel. Das ermögliche nach Herstellerangaben scharfe und klare Bilder auch in dunklen Umgebungen oder bei Nacht. Sony hat zudem zwei HDR-Funktionen eingebaut, einmal zum Bilder schiessen und einmal um HDR-Aufnahmen zu filmen. Mit HDR kann der Dynamikbereich eines Sensors vergrössert werden. Hierfür nimmt der Sensor das gleiche Bild mit unterschiedlichen Belichtungen auf und verrechnet diese miteinander. Das ist besonders in kontrastreichen Situationen wie Gegenlicht hilfreich, um ein ausgewogen belichtetes Bild zu erhalten. Das dritte Sensormodell, der Exmor RS ISX014, hat als Besonderheit bereits einen Chip zur Bildsignalaufbereitung verbaut.
Ab Oktober am Markt
Herstellern liefert Sony die Sensoren auch als fertige Kameramodule, mit Linsen und Autofokusmodulen. Die dafür verwendeten Linsen seien neu designt worden. Die seien notwendig, um die Auflösung der nach eigenen Angaben kleinsten Pixel am Markt ausnützen zu können. Die Pixel messen an einer Seite 1,12 Mikrometer.
Sony will die Exmor RS-Sensoren und Module ab Oktober liefern.
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