Ascom rüstet auf
Ascoms Umsätze bleiben stabil, der Konzern verdient aber viel weniger daran und begründet dies mit Investitionen.
Ascom bleibt umsatzmässig auf Vorjahresniveau, erzielt aber viel weniger Gewinn. Der Dübendorfer Technologiekonzern hat im ersten Halbjahr 2012 mit 213,4 Millionen Schweizer Franken genau gleich viel umgesetzt wie im ersten Semester 2011.
"Hervorragender" US-Markt
Wie der Konzern in seinem Geschäftsbericht mitteilt, sank der Gewinn aber im Vergleich zur Vorjahresperiode von 9 auf 2,6 Millionen Franken. Die EBITDA-Marge sank deshalb von 13 auf fünf Prozent.
Die Sparte Wireless Solutions, die über zwei Drittel des Umsatzes ausmacht, konnte leicht mehr Aufträge verbuchen als im ersten Halbjahr 2011. Der Umsatz stieg gegenüber der Vorjahresperiode von 147,8 Millionen Franken auf 152,5 Millionen Franken. Wie Ascom mitteilt, wächst mit der alternden Gesellschaft die globale Nachfrage nach effizienten Healthcare-Kommunikationslösungen. Der US-Markt für Wireless Solutions entwickle sich deshalb "hervorragend".
Restrukturierungen und Investitionen
Die Sparte Network Testing hingegen verbuchte mit 60,8 Millionen Franken einen um 9,5 Millionen Franken tieferen Umsatz als im ersten Semester 2011. Das erste Quartal 2012 endete in dieser Sparte mit einem Verlust von 11,8 Millionen Franken. Laut Ascom wurden Restrukturierungsmassnahmen nötig aufgrund neuer Netzwerktechnologien wie 4G und LTE. Zudem habe der Konzern für 14,3 Millionen Franken in Forschung und Entwicklung dieser Sparte investiert.
Für das Gesamtjahr 2012 erwartet Ascom deshalb ein leichtes Umsatzwachstum, aber einen tieferen Konzerngewinn als im Vorjahr.
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