AMD überrascht
AMD hat Analysten mit einem guten Ergebnis überrascht. Dennoch rutschte der Hersteller weiter in die Verlustzone ab. Analysten glauben an die Produkte-Pipeline des Chipproduzenten.
Chiphersteller AMD hat im vierten Quartal seines Geschäftsjahres 2012 1,16 Milliarden US-Dollar umgesetzt. Analysten hatten allerdings mit rund 1,15 Milliarden Dollar Umsatz gerechnet und zeigten sich überrascht, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet. AMD-Papiere legten im nachbörslichen Handel um zwei Prozent an Wert zu.
Wieder mehr Verlust
Allerdings vergrösserte sich der Reinverlust auf 473 Millionen Dollar. Ein Jahr zuvor hatte der Verlust noch knapp 180 Millionen Dollar betragen. Der Chiphersteller leidet, wie sein grosser Konkurrent Intel, unter der schwindenden Nachfrage am PC-Markt.
Allerdings befindet sich AMD schon seit geraumer Zeit in den roten Zahlen. Auch gab es mehrere Wechsel im oberen Management.
Analysten glauben an AMD
Aufwärts gehen könnte es mit neuen Chips. Der aktuelle Geschäftsführer Rory Read kündigte neue APUs für dieses Jahr an.
Auch Beobachter schreiben den Hersteller noch nicht ab: AMD habe eine gute Produkte-Pipeline, zitiert Bloomberg einen Analysten. Hierzu gehören etwa Rechner mit niedrigem Stromverbrauch, Systems-on-a-Chip-Produkte für Dritte oder Dense-Server, also Server mit einer hohen Dichte an Chips in einem Gehäuse.
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