Microsoft schwebt auf Wolke 8
Trotz andauernder Kritik an Windows 8 hat Microsoft seinen Umsatz unter anderem mit dem Update seines Betriebssystems und seinen Cloud-Diensten um 18 Prozent auf 20,5 Milliarden US-Dollar steigern können. Die grösste Umsatzsteigerung verzeichnete Microsoft im Bereich Entertainment und Devices mit einem Plus von 56 Prozent.
Microsoft hat gestern seine Quartalsergebnisse veröffentlicht. Wie aus dem Bericht hervorgeht, hat das Unternehmen seinen Umsatz nicht nur gesamthaft, sondern in jedem Geschäftbereich steigern können. Microsoft erzielte einen Quartalsumsatz von 20,5 Milliarden US-Dollar, das sind 18 Prozent mehr als letztes Jahr im vergleichbaren Quartal. Das Unternehmen erzielte ausserdem eine Gewinnsteigerung um 19 Prozent. Vom operativen Gewinn sollen allerdings 733 Millionen Dollar für die von der EU-Kommission verhängte Geldbusse für unfaire Geschäftspraktiken abgehen.
Microsoft-CEO Steve Ballmer kommentierte das gute Ergebnis mit der Bemerkung: "Unsere mutigen Investitionen in unsere Cloud-Dienstleistungen zahlen sich aus, da immer mehr Kunden Office 365, Windows Azure und Xbox LIVE als Microsoft-Dienstleistung beziehen."
Überdurchschnittliches Wachstum im Windows-Segment
Im Business-Segment steigerte Microsoft seinen Umsatz um 8 Prozent, im Bereich Server & Tools um 11 Prozent und im Bereich der Online-Services um 18 Prozent. Überdurchschnittliches Wachstum erzielte das Unternehmen im Windows-Segment und im Bereich Entertainment und Devices: Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete Microsoft bei ersterem ein Plus von 23 Prozent, beim letzteren eine Steigerung um 56 Prozent.
CFO nimmt den Hut
Microsoft nutzte die Verkündung der Quartalszahlen, um eine Personalie bekanntzugeben. Peter Klein werde nach drei Jahren in der Funktion des CFO und nach elf Jahren bei Microsoft am 30. Juni das Unternehmen verlassen. "Es sei ein Vergnügen gewesen mit Peter als CFO zu arbeiten", kommentierte Ballmer Kleins Abgang.
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