Toshiba erweitert Chipfabrik
Der japanische Hersteller Toshiba will seinen Produktionsstandort im japanischen Mie ausbauen. Künftig sollen dort neue Flash-Speicher etwa für Tablets hergestellt werden. Ende August startet der Bau.
Der Chiphersteller Toshiba hat angekündigt seine Speicherfabrik "No. 5 semiconductor fabrication facility" (Fab 5) auszubauen. Mit der Massnahme will das japanische Unternehmen genügend Kapazitäten schaffen, um NAND-Flash-Speicher nach modernen Standards zu produzieren, teilte das Unternehmen mit.
Darüber hinaus sollen auch Speicher mit 3D-Transistoren gebaut werden können. Toshiba sieht eine wachsende Nachfrage in Bereichen wie Tablets und Smartphones oder SSDs für Enterprise-Server.
Der Ausbau der Anlage im japanischen Mie wird voraussichtlich Ende August beginnen. Nächsten Sommer soll der Bau abgeschlossen sein. Die Struktur der neuen Produktionsstätte wird laut Toshiba in der Lage sein, Erdstösse aufzunehmen. Auch Umweltaspekte sollen einfliessen. Beispielsweise in Form von LED-Beleuchtung und Energiespartechniken. Toshiba will über zusätzliche Wiederverwendung von Abwärme insgesamt 13 Prozent seines CO2-Ausstosses reduzieren, im Vergleich zu seinem Standort Fab 4.
Wer schützt was?
Cloud und KI treiben ERP-Nachfrage nach oben
Schweizer DooH-Markt boomt – trotz regulatorischer Hürden
Wie man einem Computer Ideen einpflanzt
Wieso die ICT-Branche ohne Frauen auf der Strecke bleibt
Wie Rechenzentren vom KI-Boom profitieren
So präsentiert sich der Schweizer Markt für Rechenzentren
Hyperscaler vs. lokale Provider: Wo Schweizer Unternehmen ihre Daten speichern
Wie die Programmiersprache Cobol dem Wandel der Zeit trotzt