Leclanché kann aufatmen
Der Waadtländer Batteriehersteller Leclanché kann mit der Umsetzung des Sanierungsplans beginnen. Die Anteilseigner des Unternehmens haben den Anträgen des Verwaltungsrates gestern zugestimmt. Der Entscheid wirkte sich bei Börsenschluss positiv auf die Aktien aus.
Leclanché scheint vorerst gerettet. Die Aktionäre des Batterieherstellers aus dem Waadtland haben die Finanzierung über 17 Millionen Franken genehmigt. Das Geld stammt vom Investor Percept, der auch zwei neue Verwaltungsratsmitglieder stellt, wie Finanzen.ch berichtet.
Einer der beiden ist der 63-jährige Brite Jim Atak. Er übernimmt gleichzeitig auch die Position des Verwaltungsratspräsidenten. Zuletzt war er Direktor für die strategische Entwicklung des britischen Öldienstleisters Petrofac. Bryan Urban ist der zweite im Bunde.
Mit der Zustimmung der Aktionäre erfährt das Unternehmen nun eine umfassende Restrukturierung und Sanierung. Der Darlehensvertrag über 17 Millionen Franken wird bis Juni 2016 verlängert und Percept einen Anteil von 23,5 Prozent halten.
Die Nachricht über die Kapitalerhöhung schlug sich gestern nach Börsenschluss auch deutlich im Aktienkurs des Herstellers nieder. Die Leclanché-Aktien lagen 10,16 Prozent über dem Wert vom Freitag.
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