Patent-Flut beflügelt Patent-Trolle
Die Non-Practicing Entities hatten es zwischen 2008 und 2012 vor allem auf Apple abgesehen. Aber auch andere Hersteller mussten in der Zeit gegen eine Menge Klagen kämpfen. Ein Trend, der vermutlich zunehmen wird.
Non-Practicing Entities - Unternehmen, die kein operatives Geschäft betreiben und sich nur der Lizenzierung von Patenten widmen - haben zwischen 2008 und 2012 Apple ordentlich in die Mangel genommen. Wie heise.de unter Berufung auf Statistiken der Anwaltsfirma Winston & Strawn berichtet, gingen beim Hersteller in dieser Zeit 165 Klagen ein.
HP folgt in der obskuren Rangliste auf dem zweiten Platz mit 143 Klagen. Samsung kommt auf 123 Klagen und Dell auf dem vierten Platz auf 114 Klagen. Anderen Grössen der Branche, wie Google oder Microsoft, erging es etwas besser. Google wurde 88 mal verklagt und Microsoft "nur" 96 mal. Amazon kam auf 93 Klagen.
Das Spiel wird sich höchstwahrscheinlich auch in Zukunft nicht ändern. Gemäss den von Heise zitierten Statistiken werden in den USA inzwischen jedes Jahr 125'000 Software-Patente eingereicht. Im Bereich Chip-Technik sind es 65'000. Den Patent-Trollen dürfte es damit in absehbarer Zeit wohl kaum an Existenzgrundlagen fehlen.
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