Neue ARM-Chips angekündigt
ARM hat mit dem A-53- und dem A57-Prozessor erste Chips mit 64-Bit-Architektur angekündigt. Die neuen Chips sollen die Mobilsparte revolutionieren und Intel weiter in den Schatten drängen. Die Prozessoren sollen bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen.
Am Rande von Intels Jahreskonferenz haben Führungskräfte des Rivalen ARM im Gespräch mit CNet über die Zukunft mobiler Endgeräte gesprochen. Demnach werden die neuen Cortex-A53- und –A57-Chips das 64-Bit-Zeitalter für Smartphones und Tablets einläuten. Eine Technologie die Intel für PCs schon lange bietet, der Welt von Smartphone und Co bislang aber verschlossen blieb.
Für Mobilgeräte wird der Wechsel zu 64-Bit womöglich einer kleinen Revolution gleich kommen. "Es wird Tablets und Smartphones erlauben sich von Geräten, die Informationen konsumieren, zu Geräten, die Informationen kreieren zu verwandeln", erklärte Noel Hurley, Vice President of Marketing and Strategy bei ARM, gegenüber CNet.
Zwei interessante Entwicklungen seien aktuell zu beobachten. Bereits in zwei Jahren würden Smartphones und Tablets die 4-Gigabyte-Arbeitspeichermarke überschreiten. Wichtiger noch sei, dass die "grossen OS-Jungs" ein Operating System wollen, dass über alle Geräte hinweg gleichermassen funktioniert. Hierzu zählen Tablets, Smartphones und was da noch alles kommen mag.
ARM hat es sich zum Ziel gesetzt, diese Verbesserungen ohne Kompromisse bei der Akkulaufzeit der Geräte umzusetzen und sich dabei vor allem von Intel abzugrenzen. Die ersten High-end-Tablets und –Smartphones mit den neuen Prozessoren sollen bereits 2014 auf den Markt kommen.
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