Nokia im Umbruch
Der finnische Mobilfunkhersteller Nokia wandelt sich: Die Mobilfunksparte wird verkauft. Dafür konzentriert sich das Unternehmen künftig auf das Netzwerkgeschäft.
Nokia hadert seit geraumer Zeit mit den Veränderungen im Mobilfunkmarkt. Der einstige Marktführer wurde von Mitbewerbern wie Samsung oder Apple überholt und kämpft sich mit neuen Geräten wieder nach oben.
Neben dem wechselhaften Kerngeschäft baute der Konzern auch sich selbst um. Das dritte Quartal dieses Jahres sei deshalb die veränderlichste Zeit in der Geschichte des Unternehmens gewesen, betonte Interim-CEO Risto Siilasmaa gemäss einer Mitteilung.
Im Sommer begann Nokia mit dem Verkauf seiner Handy-Sparte an Partner Microsoft. Der Deal soll Anfang des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Ausserdem übernahm Nokia das gesamte Geschäft des Joint-Ventures Nokia-Siemens-Networks für über 2 Milliarden US-Dollar.
Die Verkäufe gingen im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 5,7 Millarden Euro zurück. Dafür stieg der operative Gewinn von 91 Millionen Euro auf 215 Millionen Euro.
Künftig wird das Netzwerkgeschäft zum Gerüst für Nokias Weiterentwicklung. Entsprechend rückte Nokia die NSN-Sparte in den Mittelpunkt seiner Geschäftsaussichten für das Schlusquartal. Die operative Marge soll von gut 8 Prozent auf rund 12 Prozent steigen. Hierfür will das Unternehmen Kosten im operativen Geschäft und im Service in Milliardenhöhe reduzieren.
Achermann erweitert sein ICT-Projektmanagement-Team
Sanitas holt zwei interne Führungskräfte in die Geschäftsleitung
BACS gestaltet seine Website neu
Arcapex übernimmt Mehrheit an IT-Logix
Trotz Cybervorfällen wiegen sich Schweizer KMUs in falscher Sicherheit
"SRF" interviewt "Sales Guy" Chasperli
Phisher imitieren SBB-Ticketshop täuschend echt
Update: Localsearch ernennt neuen CEO
KI-Agent hackt Buchungssystem auf eigene Faust