Sollte sich Symantec aufspalten?
Symantec gilt manchen Anlegern als zu träge. Dieser Umstand kostete zwei CEOs innerhalb von zwei Jahren den Job. Nach Steve Bennett, dem letzten Abgang, diskutieren Analysten, über die Zukunft des Sicherheitsanbieters.
Kaum wurde Steve Bennett als CEO beim Sicherheitsanbieter Symantec gestürzt, ist erneut eine Diskussion über die Zukunft des Unternehmens entbrannt. Die Wirtschaftsagentur Bloomberg befragte Analysten nach deren Meinung.
Diese empfehlen Symantecs zukünftigem Geschäftsführer vor allem eins: Die Filetstücke behalten und den Rest verkaufen. Schöner drückte sich ein Analyst der Royal Bank of Canada aus, wonach der Sicherheitsanbieter zunächst kleiner werden müsse, bevor er wieder wachse.
Durch eine Aufgliederung könnte Symantec Kosten einsparen in den Bereichen Administration, Forschung und Entwicklung sowie Markeitng und Verkauf, glaubt ein Analyst von Sterne Agee.
Symantec könne etwa sein Speicher-Geschäft verkaufen, in das er über den Kauf von Veritas einstieg. Ein weiter Vorschlag lautet, die Endkundensparte, zu der das Sicherheitsgeschäft Norton, zählt und jährlich 7 Milliarden US-Dollar generiert, auszulagern.
Doch was die konkreten nächsten Aktionen wären, wissen anscheinend auch die Analysten nicht. Vielen Investoren fehlten die Worte, wenn man sie nach dem nächsten Schritt fragen würde, erklärte Dan Ives, von FBR & Co gegenüber Bloomberg.
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