Lexmark rückt Betrügern auf den Pelz
Lexmark will seine Partner besser unterstützen. Aus diesem Grund baut der Druckerhersteller sein Channel-Audit-Programm in diesem Jahr weiter aus. Das Ziel dabei ist die Unterbindung von Vertragsbrüchen und betrügerischen Handelns.
Durch regelmässige, stichprobenartige Überprüfungen ermittelt Lexmark Partner, die Projektpreise zweckentfremden. Derartige Audits führt der Druckerhersteller seit knapp zwei Jahren durch. Lexmark will dieses Vorgehen in diesem Jahr in der EMEA-Region erweitern und formalisieren. Damit will das Unternehmen ein faires Wettbewerbsumfeld und grösseres Vertrauen in Lexmark-Fachhandelspartner bewirken, wie der Hersteller mitteilt.
Das Channel-Audit-Programm verzeichnete in der Vergangenheit nach Angaben von Lexmark Erfolge bei der Identifizierung von Projektpreis-Zweckentfremdungen in Bezug auf unrechtmässig reduzierte Tonerkassetten. Zudem deckte das Programm offenbar illegale Parallelimporte im europäischen Wirtschaftsraum auf.
Mit der Erweiterung produktbezogener Rückverfolgung von Seriennummern sowie Verfolgungsmöglichkeiten über Lexmarks eigene Systeme hinaus, soll die gesamte Lieferkette künftig transparenter werden. Jedes Produkt verfüge über eine einzigartige Seriennummer, die sich nun über die Partner in ganz Europa zurückverfolgen lasse. Da die Warenflüsse vom ersten Verkaufspunkt bis zum Fachhändler dokumentiert würden, könne Lexmark Angebotsabsprachen und Parallelimporte identifizieren und nachverfolgen.
Deckt Lexmark illegale Praktiken auf, verhängt das Unternehmen entsprechende Sanktionen. Hierzu zählen die Beendigung von Projektpreisvereinbarungen und Händlerverträgen sowie Rückforderungen. Das erweiterte Marktintegritätsprogramm eröffne Partnern und Endkunden von Lexmark ein Marktumfeld, das von echten und verlässlichen Lieferungen sowie fairem und offenem Wettbewerb geprägt sei, wie sich Birgit Houscht, Director Supplies DACH bei Lexmark Deutschland, in der Mitteilung zitieren lässt.
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