Smartphone-Chips aus Europa
Die Chiphersteller AMS und Dialog Semiconductor suchen den Zusammenschluss. Daraus könnte ein europäischer Big Player für Smartphone-Chips entstehen.
AMS will mit der britischen Dialog Semiconductor fusionieren. Ziel sei es, einen europäischen Chiphersteller im Smartphone-Geschäft zu etablieren, berichtet Bloomberg.
Die österreichische AMS produziert unter anderem Chips, die in Fernsehern die Helligkeit und Farbe regulieren. Dialog Semiconductor entwickelt Chips, die in Mobile Devices verbaut werden.
Der Zusammenschluss könnte AMS 4,7 Milliarden US-Dollar kosten. Bisher liegt ein Übernahmeangebot von AMS für Dialog vor. Dieses ist bis zum 24. Juli gültig. Sollte der Zusammenschluss zustande kommen, soll der neue Konzern an der Schweizer Börse gelistet werden, wie der Aktionär.de schreibt.
Ein Analyst bescheinigt dem Vorhaben gute Chancen. Mit der Fusion könnte ein europäischer Chiphersteller von bedeutender Grösse entstehen, sagte Analyst Lee Simpson von Jefferies LLC gegenüber Bloomberg. Helfen könnte der neuen Firma der Boom in den Bereichen Internet of Things, "intelligente Autos" und Smartphones.
Luzerner Datenschutz bearbeitet Rekordzahl an Fällen
Roche übernimmt PathAI und stärkt KI-gestützte Diagnostik
Fauler-Apfel-Effekt – schwierige Mitarbeitende erfolgreich führen
Globale Tabletverkäufe stagnieren im Jahresvergleich
Gandalf ist ein haariger Chaosstifter
Darum ist bei E-Mails zu angeblichen Erbschaften Vorsicht geboten
DoS-Lücke gefährdet Cisco-Orchestrierungssysteme
Microsoft passt Schweizer Preise für M365 an
BMC zeichnet Schweizer Unternehmen aus