Mehr Geld für IT-Security
Trends wie Cloud, Mobile und Social-IT verändern auch die Security. Neue Systeme müssen entwickelt und implementiert werden. Das treibt die Kosten für Unternehmen in die Höhe. Security-Anbieter dürften sich hingegen freuen.
Weltweit werden Unternehmen dieses Jahr voraussichtlich 71,1 Milliarden US-Dollar für die Sicherheit ihrer Daten ausgeben. Daraus ergäben sich Mehrinvestitionen von knapp 8 Prozent, wie Analysten von Gartner vorrechnen.
Besonders viel werde dieses Jahr in Data Loss Prevention investiert. Gartner schätzt, dass alleine in diesem Segment die Kosten um fast 19 Prozent zulegen werden.
Laut den Marktforschern treiben Entwicklungen wie Mobile, Cloud Computing und Social die Firmen dazu, ihre IT-Sicherheitssysteme aufzurüsten. Ein Trend, der Unternehmen noch in den nächsten Jahren beschäftigen werde.
Die Cloud ändert nicht nur auf der Gefahrenseite den Security-Markt. Künftig werden auch mehr Sicherheitsprodukte aus der Cloud bezogen. Nächstes Jahr dürfte rund jedes zehnte Security-Produkt auf Enterprise-Niveau aus der Cloud stammen. Im KMU-Umfeld könnte der Anteil mit einem Drittel sogar deutlich höher liegen.
Ein weiterer Trend ist der Bezug von Paketen statt einzelner Produkte. Bis Ende des kommenden Jahres dürften 30 Prozent aller Sicherheitslösungen aus Suiten bestehen. Diese dienen bestimmten Zwecken wie etwa Data Loss Prevention.
Wie Ricoh KI-Lösungen in Unternehmen zum Erfolg verhelfen will
Swiss Post Cybersecurity lanciert Lösung zur Verwaltung digitaler Zertifikate
Kantone Obwalden und Nidwalden pausieren Projekt für E-Gov-Portal
Purelink Experience Lab zieht nach Schlieren
Helvetia Baloise ernennt Technologie-Chef und Transformations-Chefin
Cyberkriminelle ködern Krypto-Nutzer mit gefälschten KI-Trading-Agents
Update: Kanton Bern findet Ersatz für Polizeisoftware Rialto
Epic-Debatte führt im Kanton Waadt zu Vorstoss für digitale Souveränität
Bundesverwaltung kündigt neue Priorisierung ihrer KI-Projekte an