Hands-on: Sennheiser Urbanite XL
Sennheisers neue Kopfhörerfamilie Urbanite ist seit Oktober im Handel. Erstmals vorgestellt hat sie der Hersteller im Sommer an der IFA in Berlin. CEtoday schaute und hörte im Hands-on-Test genauer hin.
An der IFA in Berlin hat Sennheiser seine neue Kopfhörerfamilie Urbanite vorgestellt. Seit Oktober sind sie im Handel, zu Preisen knapp unter 300 Franken. Die ersten Reaktionen an der Messe fielen gut aus, wie Michel Sievers beim Besuch am Sennheiser-Stand im September in Berlin sagte. Doch wie gut sind die Kopfhörer wirklich, mit denen sich Sennheiser an die junge Generation der Millennials richten will?
Der erste Blick, die erste Berührung, die ersten Klänge: Das Modell Urbanite XL zieht einen sofort in seinen Bann. Die Kopfhörer sehen nicht nur edel und hochwertig aus, sie fühlen sich auch so an. Die Gelenke der faltbaren Kopfhörer sind angenehm kalt. Edelstahl. Der Kopfbügel fühlt sich weich und warm an. Aluminium mit Stoffüberzug.
Die Urbanites haben keine Noise-Canceling-Funktion. Sobald sie auf über den Ohren sitzen, hört man dennoch kaum mehr Umgebungsgeräusche. Die Ohrmuscheln der XL-Version dichten sehr gut ab. So gut, dass man das Rauschen des eigenen Bluts in den Ohren hören kann. Sofern man keine Musik abspielt.
Satte Bässe, brillante Höhen und viel Gewicht
Der Druck auf die Playtaste der Fernbedienung im Kabel lässt die Umwelt dann vollends verschwinden. Stattdessen erfreuen sich die Ohren an satten Bässen und brillanten Höhen. Sennheisers Ingenieure haben hier ganze Arbeit geleistet.
Völlig makellos sind die Sennheiser Urbanite XL aber nicht. Der Grösse und vermutlich den verwendeten Materialen geschuldet, sind die Kopfhörer sehr wuchtig. Sitzen sie auf den Ohren, fühlt sich der Kopf ungewohnt schwer an. Mit der Zeit lässt das Gefühl aber nach.
Alles in allem bietet Sennheiser mit den Urbanite XL für 279 Franken ein paar Kopfhörer, die jeden Franken wert sind.
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