Glasfasernetze rangieren mit R&M
Der Schweizer Kabelhersteller Reichle & De-Massari hat eine neue Rangierbox-Generation vorgestellt. Die Boxen sollen Breakout- und Spleiss-Verkabelungen unterstützen.
Reichle & De-Massari hat das Fibereasyrack 2 und das Unirack 2 vorgestellt. Die Plattformen für 19-Zoll-Racks ermöglichen gemäss Mitteilung des Schweizer Herstellers den Anschluss von bis zu 48 Fasern auf einer Höheneinheit.
Das Fibereasyrack ist das Modell für Breakout-Verkabelung. Das Unirack 2 ist für Spleiss-Verkabelung gedacht. Beide Boxen besitzen eine integrierte Schublade, die zugleich Kabelwanne und Träger eines Spleisskasettenblechs ist. Die Schublade lässt sich laut Mitteilung mit einem Handgriff stufenlos herausziehen und bis 10 Grad neigen. Das soll bei der Erstinstallation wie bei der Umrüstung eines Netzwerkes bequemes Arbeiten erlauben.
Die neuen Rangierboxen sollen sich für den Kabelendverschluss in lokalen Datennetzen eignen. Ebenso würden sie sich für den Einsatz in der strukturierten Gebäudeverkabelung, in Netzwerkschränken oder in Verteilerknoten für Campus-Netzwerke anbieten.
Vor Nagetieren sicher
Gegenüber älteren Modellen verkürzte R&M die Einbautiefe der Boxen um 220 bis 225 Millimeter. Der 40-Millimeter-Biegradius für dämpfungsarme Signalübertragung ist gemäss Mitteilung trotzdem gewährleistet.
Im geschlossenen Zustand seien die Boxen gegen Angriffe von Nagetieren geschützt. Sie würden sich so auch für Aussenverteiler auf Fabrikgeländen eignen.
Die neuen Rangierboxen sind laut R&M mit gängigen Adapterlösungen für Kupplungen der Typen E-2000, LCD, ST und FC kompatibel.
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