Server-Markt zeigt moderates Wachstum
Die Anbieter für Marktanalysen im IT-Sektor, Gartner und IDC, haben die Zahlen für den Servermarkt analysiert. Diese zeigen ein moderates Wachstum für 2014. Die Übernahme des Servergeschäfts von IBM durch Lenovo macht sich bemerkbar.
Der Umsatz des globalen Servermarktes ist im letzen Quartal 2014 um 2,2 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal 2013 auf knapp 14 Milliarden US-Dollar gestiegen. Marktführer ist weiterhin HP, wie die Marktforscher von Gartner mitteilen. Das Unternehmen weist ein Wachstum von 1,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal auf und erreicht einen Marktanteil von 27,9 Prozent.
An zweiter Stelle folgt Dell. Das Unternehmen weist gegenüber dem Vergleichsquartal 2013 ein Wachstum von 16,9 Prozent vor. Dells Marktanteil beläuft sich auf 17,3 Prozent.
Platz drei belegt IBM – bei einem Umsatzrückgang von 50,6 Prozent. Trotz Wachstum von erstaunlichen 734 Prozent reicht es für Lenovo nur auf den vierten Platz. Gemäss Gartner ist dieser Unterschied auf den Verkauf der x86-Server-Sparte von IBM an Lenovo zu erklären.
Marktforscher IDC präsentierte etwas andere Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2014 als Gartner. Laut dem Marktforschungsinstitut konnte HP das Umsatzwachstum im Jahr 2014 um 0,8 Prozent von 13,2 Milliarden auf 13,3 Milliarden Dollar steigern. IBM liegt trotz Umsatzverlust von 26,5 Prozent auf Platz 2. Der Umsatz verringerte sich somit von 12,7 Milliarden auf 9,3 Milliarden. Auf Platz drei liegt Dell mit einem Wachstum von 5,7 Prozent. Dells Gesamtjahresumsatz belief sich auf 9 Milliarden Dollar. 2013 waren es noch 8,5 Milliarden Dollar. Auf Platz vier und fünf tummeln sich Cisco mit einem Jahresumsatz von 2,9 Milliarden und Oracle mit 2,3 Milliarden Dollar. Der Umsatz des gesamten Marktes stieg um 2,2 Prozent von 49,8 Milliarden auf 51 Milliarden Dollar.
Im EMEA-Raum wuchs der Umsatz der Serverbranche um 2,1 Prozent gegenüber Vorjahr. Die Anzahl an Auslieferungen ging um 2,5 Prozent zurück. Politische und ökonomische Instabilität kombiniert mit einem starken US Dollar waren ausschlaggebend für diese Resultate, erklärt Errol Rasit, der Forschungsleiter von Gartner.
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