Die Kühlung im Auge behalten
Schneider Electric hat eine Echtzeit-Temperaturregelung für Rechenzentren entwickelt. Mit der Software sollen sich 95 Prozent aller Hotspots erkennen und beheben lassen.
Der Rechenzentrumsausrüster Schneider Electric hat ein neues Modul für seine Software Struxure Ware vorgestellt. Das Modul mit dem Namen "Data Center Operation 7.4.5 Cooling Optimize" passt die Kühlung in Echtzeit an, wie das Unternehmen mitteilt.
Die Software reagiere selbst auf Veränderungen wie das Verrücken einzelner Geräte, Upgrades oder Auslastungsschwankungen. Die Software überwache mittels verschiedener Sensoren die Temperatur im Rechenzentrum und lokalisiere die Wärmebelastungen punktgenau. Nach Auswertung der Daten schicke die Software automatisch Befehle an die Klimageräte.
40 Prozent Kühlleistung einsparen
Die Software soll auf diese Weise in der Lage sein, 95 Prozent aller Hotspots zu erkennen und zu beheben. Gleichzeitig würden auch mögliche Beeinträchtigungen der IT erkannt und beseitigt werden. Durch Cooling Optimize sollen sich bis zu 40 Prozent Kühlleistung einsparen lassen, verspricht Schneider Electric.
Unter dem Strich bedeute das nicht nur eine Energieeinsparung, sondern schone auch die Klimageräte. Das führe zu langsamerem Verschleiss und geringeren Wartungskosten.
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