Wackliger Motor bremst Apple Watch aus
Die Apple Watch könnte später als erwartet auf dem Markt erscheinen. Gemäss einem Bericht soll eine Hardwarekomponente der Uhr im Dauertest versagt haben. Die Massenproduktion läuft aber bereits.
Wie Wall Street Journal berichtet, soll fehlerhafte Hardware die Lancierung der Apple Watch verzögern. Nach dem Start der Massenproduktion, hat die sogenannte Haptic Engine gemäss dem Bericht im Dauertest versagt.
Die Engine ermöglicht dem Nutzer, mit der Smartwatch Berührungen und seinen Herzschlag mit anderen Watch-Besitzern zu teilen. Ein Motor bewegt dabei ein Gewicht und erzeugt dadurch beim Nutzer die Illusion einer sanften Berührung.
Produktion nach Japan verlagert
Apple setzt bei der Produktion der Haptic Engine auf zwei Hersteller: AAC Technologies Holdings aus China und Nidec aus Japan. Wie Wall Street Journal von anonymen Quellen erfahren haben will, sind lediglich die Komponenten des chinesischen Zulieferers defekt. AAC wollte dies der Zeitung jedoch nicht bestätigen.
Wie es in dem Bericht ferner heisst, soll Apple mittlerweile fast die gesamte Produktion auf Nidec verlagert haben. Das japanische Unternehmen werde jedoch eine Weile brauchen, bis es seinen Output erhöhen kann. Einen Rückruf gibt es gemäss dem Artikel nicht, da Apple noch keine Uhren mit defekten Komponenten ausgeliefert hat.
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