Microsoft wollte Salesforce kaufen
Nachdem Unbekannte Salesforce-Aktien angehäuft hatten, berichtet nun CRN, Microsoft sei seit Anfang Jahr an Salesforce interessiert. Microsoft bot offenbar zu wenig.
Microsofts CEO Satya Nadella hat Anfang Jahr angeblich versucht, Salesforce-CEO Marc Benioff eine Übernahme durch Microsoft schmackhaft zu machen. Microsoft bot 55 Milliarden Dollar, wie CRN berichtet. Zu wenig für Benioff. Er wollte mindestens 70 Milliarden Dollar. Salesforce hat aktuell einen Börsenwert von 49 Milliarden Dollar.
Der Meldung zufolge sollte Benioffs Salesforce-Aktienanteil von 5,7 Prozent in eine Microsoft-Beteiligung umgewandelt werden. Zudem sei ihm eine hohe Stelle im Microsoft-Management angeboten worden. Die übrigen Anteilseigner wären ausbezahlt worden. Hätte Benioff zugestimmt, wäre es laut CRN wohl der grösste Deal in der Geschichte der Softwareindustrie gewesen.
Am 29. April hatte Bloomberg über Salesforce-Aktienkäufe durch einen unbekannten Investor berichtet. In den Medien wurden daraufhin Vermutungen über den möglichen Interessenten angestellt. SAP, Oracle und IBM waren die ersten Verdächtigten. Allesamt distanzierten sich in den folgenden Wochen aber klar von Übernahmeambitionen. Es ist weiterhin unklar, wer hinter den Aktienkäufen steckt. Der Kurs von Salesforce steigt gemäss finanzen.ch stetig.
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