3-D-Drucker für Consumer verkaufen sich gut - im B2B
Der Markt für 3-D-Drucker befindet sich im Aufschwung. Einsteigerprodukte machen 95 Prozent des Marktes aus. Die Nachfrage kommt gemäss Analysten aber nicht von Endkunden.
Der weltweite Markt für 3-D-Drucker hat in den ersten drei Quartalen 2015 stark zugelegt. Die Marktanalysten von Context errechneten ein Plus von 35 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.
Laut den Analysten lief besonders das Geschäft mit Einsteigergeräten gut. 95 Prozent der ausgelieferten 173'962 Drucker entfielen in der Zeitspanne auf die Kategorie Personal/Desktop. Die Verkaufspreise der meisten Geräte in dem Segment liegen unter 5000 US-Dollar. Für sich genommen wuchs das Segment um 38 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Im Bereich der professionellen Geräte verzeichnete Context hingegen ein Minus von 3 Prozent. In der Kategorie wurden in den ersten drei Quartalen 2015 lediglich 8706 Einheiten ausgeliefert. Die Stückpreise in dieser Kategorie reichen von 20'000 bis 1,5 Millionen Dollar. Der Markt widerspricht somit dem Hype Cycle der Marktforscher von Gartner. Demzufolge sollten professionelle Drucker florieren und die Nachfrage nach Consumer-Produkten abflauen.
Kostengünstiger Einstieg
Der Erfolg der Einsteigergeräte sei aber nicht auf eine grosse Nachfrage aus dem Endkundenbereich zurückzuführen. Das Segment profitiere stattdessen vom B2B-Geschäft. Die Einsteigermodelle ermöglichten es Unternehmen, sich schneller mit der Technologie vertraut zu machen und das zu einem geringeren Preis.
XYZ-Printing löste in der untersuchten Zeitspanne den Marktführer im Einsteigersegment, Makerbot, ab. Der Hersteller hielt einen Marktanteil von 17 Prozent. Makerbot rutschte derweil auf 9 Prozent ab und liegt damit auch hinter 3-D-Systems. Der Hersteller kam auf 12 Prozent Marktanteil.
Wie gross die Erde ist - verglichen mit Ereignishorizonten supermassereicher Schwarzer Löcher
Scandit führt biometrische Altersprüfung für Selbstbedienungskassen ein
Update: EU-Parlament bringt Chatkontrolle zurück
Kanton Zürich treibt KI-Einsatz in der Verwaltung voran
Die Schweiz nutzt KI produktiver als andere Länder
Interpol nimmt weltweit über 5800 Cyberbetrüger fest
Phisher locken Webland-Kunden in die Falle
OpenAI verbessert die Sprachfunktionen von ChatGPT
EU verpflichtet SAP zu flexibleren Supportregeln