Weko genehmigt das neue Twint
Die neue Twint AG kann loslegen. Die Wettbewerbskommission hat die Zusammenlegung von Twint und Paymit bewilligt.
Der Zusammenlegung der Mobile-Payment-Apps Twint und Paymit steht nichts mehr im Wege. Die Wettbewerbskommission hat das Projekt von Credit Suisse, Postfinance, Raiffeisen, UBS, ZKB und Six bewilligt. Die Funktionalitäten von Paymit und Twint sollen bis November unter dem Namen Twint verschmelzen, das neue Twint im Januar erhältlich sein. Damit bestätigen sich Berichte der Handelszeitung, die einen verspäteten Marktstart voraussagten.
Die neue Twint AG könne nun ihre operative Tätigkeit aufnehmen und Konditionen und Verträge mit Partnern im Handel und bei Banken aushandeln, schreibt die Wettbewerbskommission. An der Aktiengesellschaft werde sich auch die Banque Cantonal de Vaud (BCV) beteiligen. Das Aktienkapital wird zu je einem Drittel bei Postfinance, Six sowie Credit Suisse, Raiffeisen, UBS, BCV und ZKB liegen. Der Verwaltungsrat der neuen AG setzt sich aus je einem Vertreter der nun sieben Twint-Aktionäre zusammen.
"Das Rollout und die Migration der beiden Systeme auf das neue Twint erfolgt ab Mitte Januar 2017", kommentiert Twint-CEO Thierry Kneissler. "Damit kommen wir auch einem Wunsch des Handels entgegen, dass er das intensive Weihnachtsgeschäft nicht mit einer Einführung eines neuen Zahlungssystems belasten möchte."
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