Roger J. Müller, Lenovo Schweiz

"Wir erleichtern dem Partner das Leben"

Uhr | Aktualisiert

Auf dem Markt für Speichersysteme ist es eng. Dicht an dicht drängen sich die Anbieter. Einer ruft lauter als der andere. Roger J. Müller von Lenovo erklärt seinen Standpunkt im Podium der Dezember-Ausgabe.

Roger J. Müller, Sales Director Data Center Group, Lenovo Schweiz (Quelle: Lenovo Schweiz)
Roger J. Müller, Sales Director Data Center Group, Lenovo Schweiz (Quelle: Lenovo Schweiz)

Was machen Sie besser als alle anderen im Markt?

Roger J. Müller: Der Markt geht mit Riesenschritten in Richtung Software-Definend-Storage und Hyperconverged-Architekturen, und auch die "All Flash"-Thematik ist sehr aktuell. Lenovo geht hier mit Marktführern und "Thought Leaders" enge Kooperationen ein, die entweder in Referenzarchitekturen oder auch in Lenovo Branded Appliances gefasst werden. Beispiel dafür ist unsere enge Zusammenarbeit mit Microsoft rund um Windows Server 2016 und Azure – Lenovo ist einer von drei Hardwareanbietern, die Azure Stack ab 2017 anbieten werden. Im Bereich Hyperconverged haben wir Referenzarchitekturen für Simplivity und eine OEM-Partnerschaft mit Nutanix. Auf der Store-Select-Plattform stellen wir Funktionalitäten wie Object Storage und File-based Storge von Spezialisten wie Cloudian und Nexenta zur Verfügung. Weitere Software-Leader werden in naher Zukunft noch hinzukommen. Mitte Oktober 2016 haben wir zudem in den USA unsere Partnerschaft mit Nimble angekündigt, die wir in Form unserer "ThinkAgile Converged Platform" vermarkten. Diese Offenheit zu Partnerschaften ist möglich, weil wir – anders als der Mitbewerb – keine Legacy-Storage-Plattformen "mitschleppen", wo teure Investments amortisiert werden müssen.

Warum sollte ein Schweizer KMU Ihre Lösungen kaufen?

Lenovo unterstützt wie beschrieben nicht nur die neuen Trends, sondern bietet auch eine breite Palette von KMU-tauglichen Storage-Angeboten, für die immer eine Nachfrage besteht. Von Direct Attached Storage Controllern über die verschiedenen SAN-Konzepte bis hin zum Back-up auf Tape. Zusammen mit unseren Partner ist es uns ein Anliegen, auch kleinen ­Unternehmen den Weg in die neue Storage-Welt zu ebnen.

Warum sollte der Schweizer Channel mit Ihnen zusammenarbeiten?

Durch unsere Zusammenarbeit mit verschiedenen Anbietern von Software-Definend-Storage auf unserer Plattformen "Store Select" und "ThinkAgile" vereinfachen wir den Umgang mit den neuen Technologien. Dies erfolgt, indem wir herstellerübergreifende Appliances anbieten, die dem Partner das Leben erleichtern. Vom Bestellprozess über die Inbetriebsetzung bis hin zum gesamten Lifecycle. Unser Partnerprogramm mit seiner Durchgängigkeit vom Client Device bis hin zu Server und Storage gilt zudem aktuell als eines der attraktivsten auf dem Markt.

Was kommt auf den Channel nächstes Jahr zu?

Nächstes Jahr werden wir, durch die Verfügbarkeit von Windows Server 2016, mit Storage Spaces und Azure Stack sowie durch die weitere Verbreitung von Hyperconverged-Angeboten, ein Jahr des Umbruchs sehen. Die bisher eher anbietergetriebene Diskussion rund um Software-Definend wird auch beim Anwender gehört werden, und es wird kaum ein Lifecycle-Replacement mehr geben, wo man sich nicht Überlegungen zu alternativen Konzepten inklusive den Umgang mit hybriden Cloud-Architekturen machen muss.

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DPF8_18133

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