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Rebecca Dal Canton spricht über das Marktpotenzial von HCI

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Immer mehr Hersteller drängen auf den Markt für Hyperconverged Infrastructure. Die vorkonfigurierten Systeme lassen sich leichter implementieren und konfigurieren als herkömmliche Hardware und liegen daher voll im Trend. Rebecca Dal Canton, Category Manager bei HPE Servers, spricht darüber, wie sich diese Entwicklungen auf den Hardwaremarkt auswirken und worauf Channelpartner achten müssen.

Rebecca Dal Canton, Category Manager bei HPE Servers. (Quelle: HPE)
Rebecca Dal Canton, Category Manager bei HPE Servers. (Quelle: HPE)

Was sollte bei Hyperconverged Infrastructure (HCI) alles in einer Box stecken?

Rebecca Dal Canton: Die Hyperconverged-Infrastructure-Lösungen von HPE unterstützen IT-Organisationen mit einer einfachen, effizienten, softwaredefinierten Plattform. Diese fasst die gesamte IT-Infrastruktur unterhalb des Hypervisors zusammen und bietet die Agilität und Wirtschaftlichkeit der Cloud mit den Unternehmensfunktionen einer On-Premise-Infrastruktur. Hyperkonvergenz löst die Verwaltungsprobleme der traditionellen IT, indem sie Rechenleistung und Software-defined Storage in einer benutzerfreundlichen Plattform vereint.

Welchen Einfluss hat Hyperconverged Infrastructure auf den Hardwaremarkt?

Gemäss IDC erreichte der weltweite Hyperconverged-Markt im vergangenen Jahr ein Volumen von 2,6 Milliarden US-Dollar. IDC prognostiziert, dass dieses Marktvolumen bis 2020 auf 6,4 Milliarden Dollar anwächst. Zudem bemerken wir gerade auch in der Schweiz eine stark steigende Nachfrage von Kunden nach dieser Technologie und erwarten ein grosses Wachstum über die nächsten drei Jahre. Der Trend zu softwaredefinierten, hochintegrierten Lösungen wird weiter zunehmen, da IT-Organisationen immer schneller und flexibler werden müssen. Hyperkonvergente Lösungen bieten mit einer einfachen, effizienten und softwaredefinierten Plattform ebendiese Agilität und Wirtschaftlichkeit.

Inwieweit führt der HCI-Boom zu einer Konsolidierung bei reinen Server-, Netzwerkkomponenten-, und Storageherstellern?

Einerseits findet diese Konsolidierung bereits statt. Als Beispiel dient unser Zukauf von Simplivity. Andererseits ist der Markt für HCI nach wie vor ziemlich jung. Mit der neuen HPE Simplivity 380 bieten wir ein vollständig integriertes System, das x86-Ressourcen, Speicher und Speichernetzwerk in einem hyperkonvergenten System mit erweiterter Funktionalität zusammenfasst.

Wie ist der Channel von diesen Entwicklungen betroffen?

Diese Entwicklung bietet dem Channel neue Chancen und Möglichkeiten im Infrastrukturbereich, um Lösungen in Verbindung mit spezifischen IT-Dienstleistungen für die Integration, den Betrieb und die Wartung anzubieten. Hyperkonvergente Systeme sind auf jeden Fall kein Fashion-Trend, sondern ein fester Bestandteil des heutigen und zukünftigen IT-Portfolios.

Was müssen Reseller und Integratoren mitbringen, um mit HCI Geld zu verdienen?

Ein schneller Einstieg in diesen Lösungsbereich durch den gezielten Aufbau von spezifischem Fachwissen durch Trainings und Zertifizierungen in Verbindung mit Services verschafft einen Wettbewerbsvorteil. Dies ermöglicht den Resellern und Integratoren, ihr Angebot zu differenzieren und ihre Gewinne sowie ihren Mehrwert für den Kunden zu steigern. aneignen.

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