Austausch mit der Schweiz

Das Silicon Valley zu Gast in Brugg-Windisch

Uhr | Aktualisiert
von Christoph Grau

Am 12. März 2015 kommen führende Schweizer Start-ups nach Brugg-Windisch im Aargau. Auf der Veranstaltung "Silicon Valley meets Switzerland" sprechen diese, zusammen mit Schweizer IT-Grössen, über die wichtigsten IT-Trends. Veranstalter Ralf Haller spricht über die Ziele des Events.

Das Schweizer ICT-Beratungsunternehmen Extendance hat die Veranstaltung: "Silicon Valley meets Switzerland" in Leben gerufen. Dazu lädt der Veranstalter am 12.03.2015 in den Campussaal Kultur und Kongresse in Brugg Windisch im Kanton Aargau ein. Ziel der Veranstaltung ist es, Unternehmer und Manager aus der Schweiz mit den brillantesten Denkern aus dem Silicon Valley zusammenzubringen, heisst es auf der Webseite des Events.

Namhafte Sprecher aus dem Valley

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhr mit der Eröffnungs-Keynote von Suzan G. LeVine, Botschafterin der Vereinigten Staaten in der Schweiz und Liechtenstein.

Nach ihr werden prominente Start-ups aus den USA, wie beispielsweise Uber, Cloudera, Equinix oder Appway, begleitet von Schweizer IT-Grössen wie Swisscom und ABB, über die wichtigsten sieben IT-Trends sprechen. Laut Veranstalter sind dies: "IT and Medtech", "Networked Economy", "Big Data in Business", "IT Security", "IT Infrastructure", "New Cloud Business Services" und "IT and financial services".

An der den Event abschliessenden Podiumsdiskussion werden Dominique Mégret, Head of Swisscom Ventures, Ursula Oesterle, VP Innovations Swisscom im Outpost Silicon Valley, und Leo Keller von Blue Ocean, dessen Start-up Netbreeze von Microsoft aufgekauft wurde, teilnehmen. Weitere spannende Referenten stellt der Veranstalter in Aussicht.

Preise der Veranstaltung

Noch bis Heiligabend können "Early Bird"-Tickets für einen Preis von 530 Franken erstanden werden. Im Zeitraum von 24.12 bis 12.02 steigt der Preis dann auf 640 Franken an und "Last Minute"-Tickets gibt es ab dem 13.02.2015 für 860 Franken. Frühes Buchen lohnt sich also.

VIP-Tickes sind ab sofort für 1200 Franken zu haben. Darin inbegriffen ist die Teilnahme an "der exklusiven PSI-Party" im Paul Scherrer Institut. Dort bietet sich Gelegenheit mit den Referenten, Sponsoren und weiteren Gästen in ungezwungener Atmosphäre zu sprechen, schreiben die Veranstalter.

Die Redaktion befragte Ralf Haller, Managing Director Extendance, über die Ziele der Veranstaltung und was die Besucher erwarten können.

Wie sind Sie auf die Idee für die Veranstaltung "Silicon Valley meets Switzerland" gekommen?

Ralf Haller: Extendance unterstützt Schweizer Wirtschaftsförderer bei der Ansiedlung von etablierten Silicon-Valley-Start-ups in der Schweiz. Dazu besuchen wir in einwöchigen Reisen mehrmals im Jahr Start-ups im Valley, die ein europäisches Hauptquartier suchen. Bei einem dieser Silicon-Valley-Trips kam  uns die Idee auch einmal namhafte US-Start-ups in die Schweiz zu bringen und diese mit Schweizer IT-Firmen über IT-Trends diskutieren zu lassen. Denn auch die Schweiz hat als führender IT Anwender einige interessante Aspekte zu bieten, die für Firmen aus dem Silicon Valley von Interesse sein könnten. Die Schweiz ist ja auch das Land mit den meisten Patenten pro Kopf.

Warum haben Sie sich gerade für das Silicon Valley entschieden? Was macht für Sie die Besonderheit dieses Ortes aus?

Ich habe viele Jahre im Silicon Valley gewohnt und für Start-ups als Produkt Manager gearbeitet. Daher kenne ich das Valley sehr gut. Meiner Meinung nach kann die Schweiz vom Valley sehr viel lernen. Das Valley ist der Ort, wo Hunderte von erfolgreichen IT Firmen gestartet wurden und weiterhin gegründet werden. Gründe für den Erfolg gibt es viele und es ist sehr interessant sie kennenzulernen und darüber zu diskutieren.

Das Valley selbst besticht durch seine hohe Dichte an Hochschulen, mit Stanford und Berkeley an der Spitze. Nirgends auf der Welt finden sich so viele fähige IT-Fachkräfte und tatkräftige Unternehmer auf einem so kleinen Raum. Viele Firmen beteiligen ihre Mitarbeiter direkt am Unternehmenserfolg. Gleichzeitig sind Misserfolge im Valley auch kein Manko. Dadurch entsteht eine Dynamik, die durch das leicht verfügbare Venture Capital weiter befeuert wird. All dies macht für mich, neben der hohen Lebensqualität, das Valley aus.

Welche Zielgruppe wollen Sie mit der Veranstaltung ansprechen?

Unsere Zielgruppe sind Manager von Schweizer Firmen, welche der IT einen hohen Stellenwert für ihre Wettbewerbsfähigkeit einräumen und die sich über die neuesten IT-Trends informieren möchten. Unsere Präsentationen sind anwenderorientiert. Als Teilnehmer muss man kein IT-Spezialist sein. Ebenso heissen wir IT-Service-Anbieter herzlich willkommen. Bei uns können sie sich aus erster Hand über die neuesten Trends aus dem Valley informieren. Dazu haben wir die spannendsten Start-ups aus dem Valley und führende Schweizer ICT-Firmen eingeladen. Gleichzeitig bietet sich Schweizer Start-ups die Gelegenheit, ihre Vorbilder aus den USA einmal live zu sehen. Sie können mehr von Firmen aus dem Valley erfahren und sich in den Pausen direkt mit ihnen austauschen.

Welches neue Wissen werden die Teilnehmer nach der Veranstaltung mitnehmen können?

In den Präsentationen adressieren wir sieben aktuelle IT-Trends. Dabei wird es auch interessant sein zu sehen, wie diese von Firmen im Silicon Valley und von Unternehmen in der Schweiz gesehen werden. In einer Podiumsdiskussion mit Motivationsreden werden wir sehen, was das Leben eines US-Start-ups von dem eines Schweizer Start-up unterscheidet.

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