Xperia C5 Ultra und M5

Sonys Selfie-Stars

Uhr | Aktualisiert

Sony hat neue Smartphones enthüllt und dabei den Fokus auf die Frontkamera gelegt. Ein Novum. Die beste Kamera eines Handys findet sich künftig nicht mehr automatisch auf der Rückseite.

Sony hat gestern seine zwei neuen Smartphones Xperia C5 Ultra und Xperia M5 enthüllt. Der Hersteller setzt dabei voll auf den Selfie-Trend. Bei den Frontkameras der Handys klotzt Sony mit einer 13-MP-Auflösung. Damit nicht genug, beide Frontkameras nehmen Videos mit 1080p auf.

Das 5-Zoll-Modell M5 bietet darüber hinaus eine Rückkamera mit 21,5-MP-Exmore-RS-Sensor, die Videos in 4k-Auflösung dreht. Dazu spendierte der Hersteller der Rückkamera des M5 einen fünffachen Digitalzoom, einen Digitalblitz, High-Speed-Autofokus, HDR, Gesichtserkennung, Möglichkeiten wie Geotagging und diverse Effekte.

Starker Umsatzverlust

Beim grösseren 6-Zoll-Modell C5 Ultra unterscheiden sich Front- und Rückkamera nicht stark voneinander, beide bieten eine 13-MP-Auflösung mit 22-Millimetwer-Weitwinkel und digitalem Vierfachzoom. Nur der Blitz soll bei der Rückkamera etwas besser sein. Dass die bessere Kamera nicht mehr automatisch auf der Rückseite ihren Platz findet, ist ein Novum, wie Cnet.com schreibt.

Sony muss kreativ sein. Die Smartphone-Sparte der Japaner generierte im vergangenen Quartal über 16 Prozent weniger Umsatz als im Vorjahresquartal, heisst es in dem Bericht weiter.

2 Tage Akkudauer

Wie von Sony gewohnt, arbeiten auch die neuen Geräte mit dem Android-Betriebssystem, diesmal in der Version 5.0 und sind wasser- und staubdicht. Das grössere C5 Ultra wird von einem 1,7-Gigahertz-Octa-Core-Prozessor angetrieben und bietet 2 GB RAM. Beim kleineren M5 wirkt ein 2-GHz-Helio-X10-Octa-Core-Prozessor. Der Akku hält bei beiden Geräten laut Herstellerangaben während zwei Tagen.

Die ersten Auslieferungen in bestimmte Länder sollen schon im August erfolgen. Wann und zu welchem Preis die Geräte im Schweizer Handel erhältlich sind, konnte Sony Schweiz auf Anfrage nicht bekannt geben.

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