Digital-Signage-Podium

Beat Holenstein über den Markt für Digital Signage

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Das Geschäft mit Digital Signage steckt in der Schweiz noch in Kinderschuhen. Für Marktteilnehmer bedeutet dies vor allem viel Potenzial. Beat Holenstein, Leiter Partner & Product Management bei APG SGA, erklärt, wie er den Markt wahrnimmt und wo es Chancen gibt.

Beat Holenstein , Leiter Partner & Product Management bei APG SGA. (Quelle: APG SGA)
Beat Holenstein , Leiter Partner & Product Management bei APG SGA. (Quelle: APG SGA)

Welche wirtschaftlichen Entwicklungen ­erwarten Sie im Schweizer Digital-out-of-Home-Markt?

Die von PWC erst kürzlich veröffentlichte Studie, wonach ein jährliches Wachstum von durchschnittlich 16 Prozent für den Umsatz auf digitalen Werbeträgern prognostiziert wird, erachten wir als nachvollziehbar.

Was gilt es bei einem DooH-Projekt zu beachten?

Zu Beginn steht die Standortqualität. Grundsätzlich treibt die APG|SGA den Ausbau von digitalen Angeboten für Kunden in allen Kommunikationsräumen gezielt voran. Allerdings nur an absoluten Top-Destinationen und an den besten Standorten. Ein weiterer Erfolgsfaktor ist die sorgfältige Inte­gration der zukunftsweisenden, digitalen Werbeträger in das bestehende Stadtbild. Für die Akzeptanz bei unseren Werbekunden, aber auch in der Bevölkerung, ist zudem unabdingbar, dass technologisch hochwertiges Material verwendet wird. APG|SGA setzt auf die neuesten Technologien in Full-HD-Qualität und bringt die digitalen Produkte stetig auf den neuesten Stand.

Welche technischen Trends erwarten Sie im Bereich DooH?

Grossflächige, digitale Werbeträger sind im Trend und werden zukünftig vermehrt von der Möglichkeit der programmatischen Spot-Aussteuerung profitieren. Zudem können Vorteile in der regionalen, gezielten Distribution, der kurzfristigen Reaktionszeiten und der Verknüpfung mit mobilen Endgeräten erzielt werden.

Welche neuartigen Digital-Signage-Lösungen haben Sie für 2017 geplant?

In den Tiefbahnhöfen Löwenstrasse und Museumstrasse wurden zu Jahresbeginn 64 Escalator-E-Panels in Betrieb genommen. Auf den 32-Zoll-Full-HD-Bildschirmen können neben animierten Spots oder Standbildern auch bildschirmübergreifende Botschaften – sogenannte Imageflows – ausgestrahlt werden. Das Angebot an stark frequentierten Standorten wird 2017 ausgebaut. Wir werden Produkte in den Kommunikationsräumen City, Rail, Shopping und Mountain weiterführen. Weitere Projekte sind in der Pipeline und werden den digitalen Angeboten zusätzliche Dynamik verleihen. Zudem arbeiten wir an neuen Möglichkeiten bezüglich programmatischer An- und Aussteuerung von digitalem Content sowie der sinnvollen Verknüpfung mit Mobile Advertising beziehungsweise mobilen Endgeräten.

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DPF8_28917

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