Initiative von ICTswitzerland

Jetzt teilnehmen an der Schweizer Software Industry Survey

Uhr | Aktualisiert

Mit der digitalen Transformation steigt die Bedeutung von Software und damit des Softwaremarkts. Welche Bedeutung die Schweizer Softwareindustrie für die Digitalisierung hat, untersucht die diesjährige Schweizer Software Industry Survey. Die Ergebnisse werden am CNO-Panel im Oktober präsentiert. Pascal Sieber, Initiator des CNO-Panels, erklärt im Interview, weshalb sich eine Teilnahme an der Studie lohnt.

Die Universität Bern und ICTswitzerland rufen zur Teilnahme an der alljährlichen Schweizer Software Industry Survey (SISS) auf. Die Befragung von über 5000 Kontakten aus der Schweizer Softwarebranche beginnt heute, am 7. Juni, wie der Verband und die Hochschule mitteilen. Dieses Jahr beleuchtet die Studie die Auswirkungen der digitalen Transformation auf die Schweizer Software-Industrie.

ICTswitzerland und die Uni Bern rufen Schweizer Softwareunternehmen dazu auf, an der Studie teilzunehmen und so deren Aussagekraft und Relevanz für die Schweizer Wirtschaft weiter zu steigern. Zur Umfrage geht es hier.

Die Ergebnisse der Studie werden am CNO-Panel am 31. Oktober dieses Jahres präsentiert. Pascal Sieber, Initiator des Events, erklärt, weshalb sich die Studienteilnahme für Softwareanbieter lohnt und welche Trends er am Softwaremarkt sieht.

Weshalb sollten Softwareunternehmen an der Studie teilnehmen, welchen Mehrwert bietet ihnen die SSIS?

Pascal Sieber: Die SSIS hilft den Software-Unternehmen bei der taktischen Planung. Alle Studienteilnehmer erhalten Zugriff auf die Benchmarking-Plattform. Sie können damit besser abschätzen, welche Margen sich in welchen Teilmärkten realisieren lassen, welche Wachstums- und Rentabilitätsziele realistisch sind, inwiefern sie sich in einem Verdrängungswettbewerb befinden und einiges mehr. Zudem leisten die Teilnehmer durch ihren Einsatz auch immer ein Beitrag zur Branche und damit zur Schweizerischen Volkswirtschaft insgesamt.

Dieses Jahr liegt der Fokus auf dem Thema "Digitale Transformation". Die Digitalisierung treibt die Schweizer Wirtschaft seit längerer Zeit um. Weshalb beschäftigt sich die Survey erst dieses Jahr mit dem Thema?

Das Stichwort Digitalisierung ist immer noch in aller Munde. Wir wollen deshalb zeigen, was der Beitrag der Schweizer Softwareindustrie dazu ist und wie sich die Branche selbst einschätzt. Es ist klar, dass die Digitalisierung jeder Branche zu wesentlichen Teilen auf Software basiert und da ist es schon interessant zu erfahren, inwiefern die Software-Unternehmen tatsächlich zur Digitalisierung beitragen.

Welche Rolle sollten Softwarefirmen bei der digitalen Transformation einnehmen?

Das primäre Angebot der Software-Industrie zielt auf die unterstützenden Technologien ab. Gerade jetzt am Anfang einer neuen Ära, in der Big Data, Cognitive Computing, Internet of Things und vieles mehr nutzbar werden, ist für viele Endkunden noch nicht klar, welche Investitionen in Software sie tätigen sollen und wollen. Die Rolle der Software-Firmen sollte es deshalb auch sein, Visionen und Strategien zusammen mit ihren Kunden zu entwickeln und ihnen zu zeigen, welche Innovationen in den Geschäftsmodellen und Geschäftsprozessen denkbar sind. Inwiefern die Schweizer Software-Unternehmen diese Rolle wahrnehmen wollen und können, wird der SSIS zeigen.

Sie führen die Schweizer Software Industry Survey (SISS) zum dritten Mal durch. Wie hat sich die Schweizer Software-Branche in dieser Zeit entwickelt?

Wir haben festgestellt, dass der Anteil der Softwareindustrie an der Schweizer Wirtschaft bei weitem nicht mehr so stark zunimmt, wie in den 1990-er-Jahren. Die Softwareindustrie bleibt aber ein wichtiges Standbein. Der Export wächst zudem moderat. Wir befinden uns jetzt in einer Phase in der sich noch zeigen muss, inwiefern die Schweizer Softwareindustrie diese Position ausbauen kann.

Welche Trends erwarten Sie bei der diesjährigen Umfrage?

Das ist schwierig zu sagen. In Bezug auf die "Key Performance Indicators" lassen wir uns überraschen, denn der SSIS ist die umfassendste Untersuchung und liefert diese Zahlen so zeitnah wie keine andere Untersuchung in der Schweiz.

Webcode
DPF8_43974

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