Jahresbericht 2016

Fernfachhochschule Schweiz zieht IT-Studenten an

Uhr | Aktualisiert

Die Fernfachhochschule Schweiz wirtschaftet erfolgreich. Das Informatikdepartement hat die Zahl der IT-Studenten weiter gesteigert.

Quelle: Screenshot vom Jahresbericht, FFHS
Quelle: Screenshot vom Jahresbericht, FFHS

Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) hat ihren Jahresbericht 2016 (PDF) veröffentlicht. 1380 Studierende waren letztes Jahr an der FFHS für einen Bachelor- oder Master-Studiengang eingeschrieben. Gegenüber 2015 ist das eine Steigerung um 11 Prozent. Die FFHS zählte 2016 in seinen Aus- und Weiterbildungen insgesamt 1929 Studierende. Das sind 13 Prozent mehr als noch im Vorjahr.

Die Schule wirtschaftete erfolgreich. Sie schloss das Jahr 2016 mit einem Gewinn von 1,3 Millionen Franken ab. Das entspreche 6,2 Prozent des erzielten Kostenvolumens von 21,4 Millionen Franken, schreibt die FFHS in einer Mitteilung.

Neuer Leiter für das Informatikdepartement

2016 habe sich das Departement Informatik erneuert. Oliver Kamin übernahm im Juli die Leitung, nachdem Martin Sutter in Pension ging.

Ende 2016 waren in den Studiengängen des Departements 472 Personen eingeschrieben. Das sind rund 50 Prozent mehr als 2010. Die Studierendenzahlen der beiden Weiterbildungen hätten sich fast versechsfacht, heisst es im Bericht.

Die FFHS konzipiert E-Learning, E-Campus und E-Research neu. Sie will virtuelle und physische Präsenz mit Zeit- und Ortsunabhängigkeit verbinden. Laut Projektleiter Kamin war im Dezember 2016 ein Viertel der Vision "E-Hochschule" umgesetzt.

Breites Angebot

Der Bachelor Informatik verzeichne einen hohen Neuzufluss an Studierenden. Im August 2016 startete zudem der zweite Jahrgang des praxisintegrierten Bachelor-Studiums. Das habe die Zahl der Studierenden mehr als verdoppelt. Neu dabei seien Studierende von HPE, Inselspital, Schindler und BIT. Dieses Jahr gewann die FFHS auch Switch und die Luzerner Firma Imbach & Cie als Partner.

Das DAS Data Science startete mit rund 30 Studierenden in Bern und Zürich. Die FFHS baute zudem das CAS Web Engineering zu einem DAS aus. Dieses Jahr sollen die ersten MAS-Web4Business-Studierenden den Master abschliessen.

2016 richtete die FFHS zudem das MAS Bitcon neu aus. Das als Modul-Pool konzipierte Studienmodell sei bei den Studierenden auf eine sehr grosse Akzeptanz gestossen. "Durch die Konsolidierung und Reduzierung des Modulangebots konnte 2016 bei den Neuanmeldungen allerdings nicht ans Wachstum der Vorjahre angeknüpft werden", schreibt die FFHS in ihrem Jahresbericht.

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