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Rechenzentrum Ostschweiz feiert Aufrichte

Uhr | Aktualisiert

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke haben die Aufrichte des Rechenzentrums Ostschweiz gefeiert. Vor einem Jahr kündigte man den Bau an. An diesem Projekt beteiligt sich nun die Stadt St. Gallen mit 4 Millionen Franken.

Rechenzentrum Ostschweiz (Source: Rechenzentrum Ostschweiz)
Rechenzentrum Ostschweiz (Source: Rechenzentrum Ostschweiz)

Die St. Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke (SAK) feierten am 22. August die Aufrichte des Rechenzentrums Ostschweiz in Gais (Appenzell Ausserrhoden). Parallel zum Aufrichtfest fand eine Sitzung des St. Galler Stadtparlaments statt, an der die Stadt eine Beteiligung am Bau des Rechenzentrums von 4 Millionen Franken beschloss, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Im August 2016 lancierte die SAK den Bau des Rechenzentrums.

"Das Rechenzentrum ist ein Schmelztiegel der Möglichkeiten für uns als modernen und innovativen Energieversorger. Hier trifft eine Vielzahl unseres Angebotes und seiner Merkmale aufeinander: der Bau und der sichere Betrieb von Infrastrukturen und Netzen, der energieeffiziente Einsatz von Strom, Energie und Wärme, das Zusammenspiel von Glasfaserinfrastrukturen und hochverfügbaren Kommunikationsdiensten", liess sich Stefano Garbin, CEO der SAK zitieren.

Spezialisten gaben den Gästen eine Führung durch den Rohbau des Rechenzentrums Ostschweiz. (Source: St. Gallisch-Appenzellische Kraftwerke)

Durch Photovoltaik und adiabatischer Kühlvorrichtung soll das Rechenzentrum Ostschweiz nach eigenen Angaben das energieeffizienteste der Schweiz werden. Das Rechenzentrum sei auf Tier IV Level zertifiziert und erreiche damit den Verfügbarkeitsstandard von 99,998 Prozent. Die Racks sind redundant erschlossen. 2 x 150 Racks lassen sich im Gebäude von einer Fläche von 2 x 450 Quadratmetern installieren. Zudem erfülle es die Sicherheitstandards mittels Videoüberwachung, biometrischer Zutrittskontrolle und Vereinzelungsanlage. Des Weiteren verfügt das Gebäude über einer Gas-Löschanlage.

Die Gesamtfläche der Anlage erstreckt sich laut SAK über 3430 Kubikmeter, was etwa 28 Viereinhalbzimmer-Wohnungen entspricht. Zudem zögen sich 1,1 Kilometer Rohre, 380 Kilometer Glasfasern, 53 Kilometer Strom- sowie 35 Kilometer Kupferdatenkabel durch das Gelände.

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DPF8_54262

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