Cisco verpasst seiner ACI-Lösung neue Features
Cisco hat Version 3.0 seiner Application Centric Infrastructure (ACI) genannten Softwarelösung lanciert. Diese bietet verschiedene neue Features und soll etwa das Management vereinfachen. Zudem integrierte das Unternehmen Container in die neue Version.
Netzwerkspezialist Cisco hat seine Application-Centric-Infrastructure-Lösung (ACI) aktualisiert. Das nach Herstellerangaben verbesserte Angebot für Rechenzentren und Private Clouds erleichtere die Handhabung bei zunehmender Netzwerkkomplexität.
Das Prinzip hinter ACI erklärt das Unternehmen im folgenden Werbevideo:
Mit der Version 3.0 der Softwarelösung kommen verschiedene neue Features in den Bereichen Netzwerkautomatisierung und -management hinzu, wie das Unternehmen mitteilt. Zu den neuen Funktionen zählt etwa die Multi-Site-Management. Diese "hilft im Netzwerkbetrieb auf einer Oberfläche Workloads einfacher zu verschieben und zu verwalten", lässt sich Thomas Streit, Manager von Fast-IT & Cloud Solutions bei Cisco Schweiz, in der Mitteilung zitieren.
Mehr Sicherheit und Container-Integration
Zudem integrierte Cisco in der aktuellen das Open-Source-System Kubernetes. Somit könnten Nutzer ihre Workloads nun auch als Microservices in Containers bereitstellen. Die ACI-Kommunikationsregeln definieren sie dabei durch Kubernetes, wie es in der Mitteilung heisst.

Thomas Streit, Manager von Fast-IT & Cloud Solutions bei Cisco Schweiz. (Source: Cisco)
Die aktuelle Version der Software soll Netzwerke auch sicherer machen. Zu diesem Zweck implementierte der Hersteller unter anderem automatische band-interne Authentifizierung von Workloads und vertrauenswürdige Security Groups. Die Massnahmen sollen etwa vor IP/Mac-Spoofing schützen. Derartige Attacken versuchen die ab Werk eingestellte Mac-Adresse von Netzwerkgeräten zu ändern.
Haskoning übernimmt Zürcher Rechenzentrumsplaner Next
Update: Winterthur findet neuen CIO in den eigenen Reihen
Wie Rechenzentren laut Vaultica Data Centers vom KI-Boom profitieren
Update: Nationalrat besteht auf Identifikationspflicht beim Domainkauf
Zwei Start-ups präsentieren Lösungen für weniger Bildschirmzeit
Neue Cyberaufsicht kämpft mit Anlaufschwierigkeiten
Wie Swiss Post Cybersecurity Wissen für die Community zugänglich macht
Wenn der Chef seinen Morgenkaffee noch nicht hatte
Schweizer Start-up hilft Unternehmen beim Berechnen ihrer Quantenrisiken