Prognose von IDC

Ausgaben für AR und VR verdoppeln sich 2018

Uhr | Aktualisiert

Die Ausgaben für Augmented und Virtual Reality sollen sich 2018 verdoppeln. IDC erwartet, dass der Markt auf fast 18 Milliarden US-Dollar wächst. Das grösste Wachstum gibt es im Business-Segment.

(Source: ImageTeam / Shutterstock.com)
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Die Marktforscher von IDC haben die Wachstumsraten des Marktes für Augmented- und Virtual Reality (AR/VR) prognostiziert. In diesem Jahr erwartet IDC Ausgaben in Höhe von 9,1 Milliarden US-Dollar. Im kommenden Jahr sollen sich diese auf 17,8 Milliarden Dollar fast verdoppeln. Gemäss IDC soll dieser Wachstumstrend in den nächsten fünf Jahren anhalten. Die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) von 2017 bis 2021 prognostiziert IDC mit 98,8 Prozent.

Die Region mit den grössten AR/VR-Ausgaben werde 2018 die USA sein, wie IDC schreibt. Die Analysten erwarten Ausgaben von 6,4 Milliarden Dollar. Im Vergleich dazu betragen die Ausgaben im Raum Asien-Pazifik 5,1 Dollar und im EMEA-Raum 3 Milliarden Dollar.

Business gewinnt an Bedeutung

Die Ausgaben für AR/VR-Produkte und -Dienstleistungen im Konsumentenbereich sollen 2018 6,8 Milliarden Dollar betragen. Davon entfallen zwei Drittel auf VR-Hardware und -Software, erwartet IDC. AR-Hardware spielt eine vergleichsweise kleine Rolle. Insbesondere die Ausgaben in Software schlagen bei AR zu Buche.

Der Sektor mit den grössten Ausgaben soll das Gaming sein. IDC erwartet hier eine jährliche Wachstumsrate von 45 Prozent. Den Prognosen zufolgen soll im Jahr 2021 die Schwelle von 20 Milliarden Dollar überschritten werden.

Der Kommerzielle Sektor wird in den nächsten Jahren an Bedeutung gewinnen. 2018 macht dieser Bereich 60 Prozent der Ausgaben aus, bis 2021 soll der Anteil auf 85 Prozent steigen. Der Sektor mit den grössten Ausgaben wird laut IDC 2018 "Distribution und Services" mit 4,1 Milliarden Dollar sein. An zweiter Stelle folgt "Manufacturing and Resources" mit 3,2 Milliarden Dollar. Die Industrie mit den grössten Ausgaben bildet der Einzelhandel, schreibt IDC weiter.

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