Year in Search 2017

Google präsentiert die Such-Trends des Jahres

Uhr | Aktualisiert

Google hat die Such-Trends des Jahres präsentiert. Vorgestellt wurden am Event die Suchbegriffe aus der Schweiz. Am häufigsten wurde hierzulande nach iPhones und Tennisspielern gesucht.

Google hat in seinen neuen Büros bei der Zürcher Sihlpost die Such-Trends 2017 gezeigt. (Source: Netzmedien)
Google hat in seinen neuen Büros bei der Zürcher Sihlpost die Such-Trends 2017 gezeigt. (Source: Netzmedien)

Google hat in seine neuen Büros im Zürcher Sihlpost-Gebäude geladen, um die Such-Trends des Jahres 2017 vorzustellen. Durch die Präsentation führte Matthias Meyer, Pressesprecher von Google Schweiz. Die rund 20 Gäste durften mitraten, welche Begriffe es jeweils in die Top-Drei jeder Kategorie schafften, und konnten kleine Preise wie Tassen, Spielzeug oder Trinkbecher gewinnen.

Google enthüllte zunächst das Ranking, das schlicht auf der Häufigkeit der Suchanfragen beruhte.

Schweizer Top-Drei-Suchbegriffe des Jahres: iPhone 8, iPhone X und Wimbledon

Am meisten suchten die Schweizer nach dem iPhone 8, am zweithäufigsten nach Wimbledon, am dritthäufigsten nach dem iPhone X. Wann die neuen iPhones kommen, wo man sie kaufen kann und wie sie aussehen, beschäftigte 2017 offenbar eine Menge Schweizer. Unter den Top 10 befinden sich weiter Mall of Switzerland, die Ski-WM, Donald Trump und Ueli Steck.

Schon nach der Präsentation des ersten Rankings machte sich ein bisschen Langeweile breit. 2016 seien die Ergebnisse noch ein wenig überraschender gewesen, meinten einige Gäste.

Google wertet nach verschiedenen Kategorien aus

Bei Google kann man auch die Trends bei den Suchanfragen evaluieren. Dies hat Google auch getan und für die Suchanfragen in der Schweiz zusätzlich Rankings in verschiedenen Kategorien erstellt. In der Kategorie "Skandale und Aufreger" erscheint der Suchbegriff Bitcoin auf dem dritten Platz. Die Schweizer wollten 2017 also wissen, was ein Bitcoin ist. Noch häufiger hätten sie nach Mall of Switzerland und Fidget Spinner gesucht. Die Gäste bekamen dann auch gleich mindestens einen Fidget Spinner.

Unter den gegoogelten Personen, die für Aufregung sorgten, lagen Kevin Spacey und Brigitte Macron auf den Plätzen vier und fünf. Auf Platz sechs folgte der Black Friday.

In der Kategorie "Menschen, die nicht mehr da sind und die wir vermissen" liegt Hugh Hefner auf dem zehnten Platz. Die Schweizer hätten aber wohl am liebsten Ueli Steck, Chester Bennington und Polo Hofer zurück, denn nach diesen drei suchten sie am häufigsten.

Unter den Menschen, die noch leben, den "Schweizer Persönlichkeiten", waren Roger Federer, Tariq Ramadan und Stan Wawrinka am gefragtesten.

Bei den Festivals und Events waren Eurovision, Badenfahrt und Energy Air am wichtigsten für die Schweizer.

Wie entsteht ein Hurrikan?

Und welche Fragen haben die Schweizer in die Suchmaschine eingegeben?

"Was ist Schmand?", war hier die häufigste Frage. Kochen und Essen bleiben wohl vorerst im Trend. "Zeckenbiss, was tun?" und eine Frage aus der Fernsehsendung "Wer wird Millionär": "Was besteht aus Spiegel und Fahne?", wurden auch häufig gegoogelt.

Und was fragten die Leute den Google Assistant? Dem wurde zumindest häufig eine IT-Frage im weitesten Sinn gestellt: Wie lautet meine IP? Viel häufiger wurde der Assistent aber gefragt: Wie geht es Dir? Wie entsteht ein Hurrikan? Und wie schreibt man Liebe?

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