Schweizer Konsumenten kaufen rund 10 Prozent weniger PCs
Auf dem westeuropäischen Markt sind die PC-Verkäufe zurückgegangen. Die Schweiz ist da keine Ausnahme. Im Consumer- und im Business-Bereich sanken die Absatzzahlen gegenüber dem Vorjahr.
In der Schweiz nahm der Anteil verkaufter PCs im Consumer-Bereich um 9,2 Prozent ab. Auch bei Business-Geräten sank der Absatz. Distributoren verzeichneten hierzulande einen Rückgang von 2,4 Prozent. Zu diesem Schluss kommt Context in einer neuen Studie.
Auf dem westeuropäischen Markt ging der Absatz an durch Distributoren verkauften PCs im ersten Quartal 2019 gegenüber dem Vorjahr um 2,4 Prozent zurück. Die Marktforscher begründen den Rückgang mit einer weiterhin schwachen Verbrauchernachfrage und einem knappen Angebot an Intel-Chips.
Auch im Q4 2018 sah es für das PC-Geschäft nicht gut aus. Vor allem im B2C-Markt schlugen ein Mangel an Prozessoren und politische Unsicherheiten auf die Nachfrage. Mehr lesen sie im Beitrag "Brexit, Gelbwesten und Engpässe verhageln PC-Herstellern das Geschäft".
Der Absatzmarkt für Consumer-PCs erfuhr einen Rückgang von 11,3 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Verkauf von Notebooks ging um rund 12 Prozent zurück, während 7,6 Prozent weniger Desktop-Geräte verkauft wurden.
Besser steht es auf dem westeuropäischen Markt für Business-Geräte. Hier stieg der Absatz um 4,6 Prozent, was Context auf das Ende der Unterstützung von Windows 7 Anfang 2020 und die Notwendigkeit der Modernisierung von Arbeitsplätzen zurückführt. Im Business-Bereich stiegen die Verkäufe von Notebooks um 6,6 Prozent. Die Verkäufe von Desktop-Geräten erfuhren einen Anstieg von 0,6 Prozent.
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