Wie die Datensicherung optimiert werden kann
Eine Internetstörung von einer Millisekunde kann den Datenfluss in Schweizer KMUs beeinträchtigen. USV-Anlagen sorgen für Strom- und Datensicherheit. Im Ernstfall verhindern sie strombedingten Datenverlust, kritische Sicherheitslücken und ungeschützte Arbeitsgeräte.
Datensicherheit und Datenverfügbarkeit sind Kernaufgaben einer Unternehmens-IT. In der Schweiz und in der Europäischen Union sind Datenschutz und Datensicherheit in entsprechenden Gesetzen und Verordnungen exakt definiert: In der Schweiz im Bundesgesetz über den Datenschutz (DSG) und in der EU in der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Am 25. September 2020 nahm das Parlament das vollständig revidierte Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) an.
Ausser der Sicherheit sind auch optimierte Datenverfügbarkeit und Datenflüsse Voraussetzungen für einen erfolgreichen Betrieb. Unterbrechungen sind zu vermeiden und Ausfallzeiten zu minimieren. Denn jeder strombedingte Ausfall ist für ein KMU zeit- und kostspielig. Bei der Auftragsabwicklung, Produktion, Auslieferung oder bei der Abwicklung von Kundenanfragen kann es zu kritischen Verzögerungen kommen.
Unternehmensnetzwerke und Cloud-Dienste schützen
Für das geforderte Schutzniveau müssen bei vielen Geräten entsprechende Massnahmen getroffen werden. Das Ziel muss sein, personenbezogene Daten sowie Unternehmens- und Produktionsdaten umfassend zu schützen. Das gelingt mit technischen Massnahmen an allen kritischen Orten, an denen Daten erzeugt, gesammelt, verarbeitet und weitertransportiert werden.
Bei der Umsetzung ist die aktuelle Gesetzeslage zu beachten: Netzwerkgeräte und Cloud-Dienste von Herstellern aus Ländern mit "ungenügendem Schutz" erfüllen die oben erwähnten gesetzlichen Vorgaben nicht. Sie sind an die Gesetzgebung ihres Landes gebunden. Dabei spielt es keine Rolle, ob deren Rechenzentren in Europa oder in der Schweiz stehen.

Zugriff auf Datensicherung 24/7 gewährleisten
Bei einer allumfassenden Datensicherung sind auch mögliche Folgen strombedingter Störungen und Ausfälle zu berücksichtigen. In einer Private Cloud oder On-Premise-Lösung beim Anwenderunternehmen sollten beispielsweise alle relevanten Infrastrukturkomponenten wie Server, Router, Switches, externe Festplatten und Endgeräte über USV-Anlagen an das Stromnetz angeschlossen und abgesichert werden. Der kontinuierliche Datenzugriff ist zu jedem Zeitpunkt sicherzustellen.
Ausfallzeiten mit USV vermeiden
USV-Anlagen schützen IT-Infrastruktur und Daten vor Stromschwankungen und Spannungen sowie vor einer häufig vorkommenden Überspannung. Sie halten die Versorgung bis zu 30 Minuten aufrecht. Spannungsbedingte Schäden entfallen. Betriebliche Abläufe funktionieren und Daten fliessen störungsfrei weiter, es bleibt Zeit für eine ordnungsgemässe Datensicherung. Angeschlossene Systeme und Geräte werden sicher und geordnet heruntergefahren (Shutdown).
Fazit
Der sichere und gesetzeskonforme Umgang mit Daten erfordert in Schweizer KMUs einen erhöhten Strombedarf sowie bestmöglichen Schutz vor Datenverlusten. Moderne USV-Anlagen unterstützen, indem sie alle kritischen Orte (Server, Switch, Router, Endgeräte) zuverlässig vor strombedingten Störungen schützen.
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