4 Schwerpunkte, 10 Stossrichtungen

Stadt Zürich bekommt eine neue Digitalisierungsstrategie

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von René Jaun und msc

Die Verwaltung der Stadt Zürich erhält eine neue Digitalisierungsstrategie. Sie soll digitale Kompetenzen in der Verwaltung fördern und den Behörden helfen, neue Technologien rasch einsetzen zu können.

(Source: jakartatravel - stock.adobe.com)
(Source: jakartatravel - stock.adobe.com)

Die Stadt Zürich hat ihre Digitalisierungsstrategie überarbeitet. Die neue Strategie wurde vom Zürcher Stadtrat verabschiedet und ersetzt die "IT-Strategie 2016", wie es in einer Mitteilung heisst. Man wolle damit die digitale Transformation der Stadtverwaltung weiter voranbringen, erklärt der Stadtrat. Dazu gehörten noch mehr digitalisierte Services für die Bevölkerung und die Wirtschaft sowie die Vereinfachung verwaltungsinterner Prozesse. Die neue Strategie unterstütze die städtischen Organisationseinheiten bei der Umsetzung der digitalen Transformation in ihrem Verantwortungsbereich.

In der Medienmitteilung hebt der Stadtrat die Förderung digitaler Kompetenzen als Voraussetzung für die digitale Transformation hervor. Man wolle diese Kompetenzen in der Verwaltung gezielt fördern. Dazu gehören Methoden- und Datenkompetenzen, der Umgang mit Informationssicherheit und Datenschutz, Nutzerinnenzentrierung oder eine gemeinsame digitale Lernkultur.

Des Weiteren schaffe die Digitalisierungsstrategie die Voraussetzung, dass neue Themen oder technologische Entwicklungen rascher in die Gestaltung von digitalen Services einfliessen können, schreibt die Stadt weiter. Eine hohe Priorität messe man auch weiterhin den Themen Informationssicherheit und Datenschutz bei.

Strukturiert ist die Digitalisierungsstrategie in vier Schwerpunkte. Sie "zeigen auf, was im Fokus der Digitalisierung der Stadt Zürich steht", heisst es dazu in der Strategie. Konkretisiert werde sie in 10 Stossrichtungen.

  • Schwerpunkt 1: Bleibender Mehrwert

    • Ganzheitlich Wirkung erzielen

    • Nutzerinnen und Nutzer im Fokus

    • Konsequent digitalisieren

  • Schwerpunkt 2: Zukunftsfähige Kompetenzen

    • Mitarbeitende aktivieren

  • Schwerpunkt 3: Vernetzte Zusammenarbeit

    • Informationen teilen und Organisationen vernetzen

    • Transparenz und Synergien erzielen

  • Schwerpunkt 4: Verantwortungsvoller Technologieeinsatz

    • Standards gestalten

    • Sicherheit gewährleisten

    • Datenbestände nutzen

    • IT-Infrastruktur bereitstellen

Verschiedene Digitalisierungsstrategien präsentierten auch die Referierenden am diesjährigen Swiss E-Government Forum, welches im März 2024 in Bern stattfand. Wie beispielsweise der Kanton Graubünden seine Digitalisierung anpackt, erfahren Sie im Eventbericht.

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