Open House 2016

Mobilepro zeigt seine Neuheiten

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Diese Woche hat Mobilepro zu sich nach Glattbrugg geladen. An der Hausmesse des Distributors konnten sich die Besucher ein Bild des aktuellen Portfolios machen. Mit dabei auch die beiden Neuzugänge Barco und Smart Technologies.

Am 6. und 7. Dezember hat Mobilepro seine Türen geöffnet. Der auf den AV-Bereich spezialisierte Distributor veranstaltete am Firmensitz in Glattbrugg seine Hausmesse. Sozusagen bei Mobilepro daheim, sollten die Besucher die aktuellen Lösungen des Distis kennenlernen.

Im letzten Jahr fand die Messe noch im Sommer statt. Dieses Jahr brannten bereits zwei Adventskerzen. "Die meisten Messen finden ja im Sommer oder Anfang Herbst statt", sagt Daniel Baumeler, CEO von Mobilepro im Gespräch. "Dieses Jahr hatten wir enorm viele Termine im Sommer, weshalb wir die Messe auf Anfang Dezember verlegten."

Zwei neue Hersteller präsentierten sich

Von dem fast schon winterlichen Termin liessen sich die Besucher jedoch nicht abschrecken. Gemäss Baumeler kamen 140 Menschen über beide Tage verteilt an die Messe. Die Anzahl Gäste sei vergleichbar mit dem Vorjahr. Dazu kamen noch 12 Vertreter der ausstellenden Hersteller.

Unter den Herstellern fanden sich zwei neue Namen: Barco und Smart Technologies. Barco wurde im September Teil von Mobilepros Portfolio. Smart Technologies im Oktober. Beide Hersteller liefern Produkte, die bisher im Portfolio fehlten, wie Baumeler sagte.

Vom Radio- und TV-Hersteller zum AV-Anbieter

Barco blickt auf eine über 80-jährige Firmengeschichte zurück. Ursprünglich baute das Unternehmen Radios, später kamen Fernseher hinzu. Mittlerweile ist der Hersteller auf AV- und Meeting-Lösungen spezialisiert.

In Glattbrugg zeigten Cathrin Wegner, Channel Account Manager DACH, und Friedhelm Rook, Sales Manager Broadcast, das Produkt Clickshare CS-100. Dieses soll Meetings von Kabelsalat befreien. Über den USB-Anschluss schliessen die Nutzer einen Button an ihr Gerät an. Auf Knopfdruck erscheint der Bildschirminhalt auf einem gemeinsamen Monitor.

Einen Moderator gibt es nicht, wie Wegner sagt. Jeder kann mitmachen und seine Inhalte teilen. Für die Übertragung baut die Lösung ein eigenes Netzwerk auf. Eine asymetrische 1024-Bit-Verschlüsselung soll die Übertragung absichern.

Vielleicht sollte man vorher die Putzfrau warnen

Stephen Peters, Head of Enterprise Business DACH bei Smart Technologies, präsentierte an der Hausmesse die interaktiven Displays seines Unternehmens.

Die vorgestellten Produkte, die Smart Boards, sind mit Bewegungssensoren ausgestattet und gehen so automatisch an. So müsse niemand mehr nach einer Fernbedienung suchen. "Man sollte aber vorher vielleicht noch die Putzfrau warnen", sagte Peters.

Die Touch-Displays erkennen nicht nur Personen, sondern auch Objekte. Das Gerät unterscheidet die mitgelieferten Stifte anhand ihrer Farbe. Nimmt der Nutzer etwa den roten Stift, schreibt er mit rot. Benutzt er seinen Finger, kann er den Bildschirminhalt bewegen.

Peters sprach auch die Übernahme durch Foxconn an. Mit dem chinesischen Auftragsfertiger im Rücken will der Hersteller künftig mehr Produkte zu attraktiveren Preisen anbieten. Die ersten gemeinsamen Lösungen will der Hersteller Anfang 2017 an der ISE in Amsterdam vorstellen.

Webcode
DPF8_18529

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