Interview mit Frank Venjakob, Direktor der IT-SA

"An der IT-SA findet jeder den richtigen Ansprechpartner"

Uhr | Aktualisiert
von Coen Kaat

Vom 8. bis 10. Oktober 2019 treffen sich in Nürnberg IT-Berater, CIOs, CISOs, Security-Experten und alle Vertriebsstufen im Channel zur IT-SA. Die Fachmesse mit begleitendem Kongress zählt zu den wachstumsstärksten Veranstaltungen zum Thema IT-Sicherheit und nimmt auch im globalen Vergleich eine Spitzenposition ein. Direktor Frank Venjakob gibt einen Vorgeschmack auf die kommende Messe.

Frank Venjakob, Director IT-SA, Nürnberg Messe. (Source: zVg)
Frank Venjakob, Director IT-SA, Nürnberg Messe. (Source: zVg)

Die IT-SA hat sich in den letzten Jahren zur weltweit ausstellerstärksten IT-Sicherheitsfachmesse mit rund 700 beteiligten Unternehmen entwickelt. Was ist das Geheimnis der IT-SA?

Frank Venjakob: Die IT-SA bietet Ausstellern und Fachbesuchern genau das, was sie von einer für sie erfolgreichen Messe erwarten: einen einzigartigen Marktüberblick und eine Vielzahl an Informations- und Kontaktmöglichkeiten. 99 Prozent der IT-Sicherheitsexperten waren mit dem Angebot an der letzten IT-SA zufrieden. Die Aussteller wiederum treffen auf die richtigen Ansprechpartner aus den Unternehmen: IT-Security-Manager und Analysten oder Entscheider wie den CIO oder CISO. Jeder siebte Besucher der IT-SA 2018 war in seinem Betrieb auf C-Level-Ebene verantwortlich. Die IT-SA bietet also allen eine Plattform, die für mehr IT-Sicherheit eintreten. Der gesamten IT-Sicherheitsindustrie, ihren Fürsprechern auf politischer Ebene und natürlich allen IT-Sicherheitsverantwortlichen und Entscheidern, die heute in Sachen IT-Security vor grösseren Herausforderungen stehen als je zuvor. Die IT-SA ist damit das "Home of IT-Security". Sie bietet ein Mal im Jahr IT-Sicherheitsexperten aus dem In- und Ausland Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch und Netzwerken. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist die klare thematische Ausrichtung der Veranstaltung, von der Aussteller und Fachbesucher profitieren. So stellen wir ein sehr hohes Niveau der Gespräche an der Messe sicher. Gleichzeitig deckt die IT-SA alle Aspekte der IT-Sicherheit ab. Vom kleinen Onlinehändler bis zum CISO beim Betreiber kritischer Infrastruktur – an der IT-SA findet jeder, der für IT-Sicherheit Verantwortung hat, den richtigen Ansprechpartner für seine Fragen. Ausser einer persönlichen Beratung an der Messe bietet Congress@it-sa Anbietern und Anwendern eine zusätzliche Plattform. Hier vermitteln Institutionen und Unternehmen spezifisches Know-how – zu branchenübergreifenden Themen, aber auch für einzelne Sektoren. So findet etwa die Jahrestagung der IT-Sicherheitsbeauftragten in Ländern und Kommunen wieder unter dem Dach von Congress@it-sa statt.

Zu den Neuerungen der IT-SA zählt UP@it-sa, eine Veranstaltung nur für junge Firmen aus der ­IT-Sicherheitsbranche. Was steckt dahinter?

Wir knüpfen an die Premiere des UP@it-sa Award an, der 2018 zum ersten Mal vergeben wurde. Das neue Format steht dieses Jahr unter der Überschrift "UP19@it-sa" und bringt Start-ups aus der IT-Security-Landschaft mit potenziellen Geldgebern zusammen. Junge Firmen aus dem DACH-Raum können sich bewerben, um zunächst im Vorentscheid die Fachjury und danach im Pitch das Publikum an der IT-SA zu überzeugen. 2018 war Lucy Security aus Zug mit von der Partie. Vielleicht ist ja auch dieses Jahr wieder das eine oder andere Start-up aus der Schweiz dabei. Darüber würden wir uns sehr freuen!

Welche Höhepunkte im Programm der Messe ­können Sie heute schon empfehlen?

Die offenen Foren sind immer einen Stopp wert: Auf den frei zugänglichen Vortragsbühnen geben Aussteller einen hervorragenden Überblick zu aktuellen Produkten. Insbesondere empfehle ich die "IT-SA insights". Hier besprechen Experten aus Verbänden und Organisationen zentrale Fragen der IT-Sicherheit und diskutieren Trends, die den Markt bewegen. Zugesagt haben bereits Bitkom, Enisa und Teletrust. Mit der Information Security Society Switzerland (ISSS), die der IT-SA als Partnerin verbunden ist, stimmen wir uns auch gerade dazu ab. Rund um die IT-SA finden ausserdem wieder renommierte Veranstaltungen statt, etwa das Bitkom Executive Dinner.

Wie viele Fachbesucher erwarten Sie zur IT-SA 2019?

Die letzte IT-SA haben rund 14'300 IT-Sicherheitsexperten besucht. Das waren noch einmal deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Wir sind zuversichtlich, dass sich auch dieses Jahr noch mehr IT-Sicherheitsexperten für einen Messebesuch entscheiden. Schliesslich wächst mit der Gefahr von Cyberangriffen auch das Bewusstsein für die Sicherheit unserer IT-Infrastrukturen, und zwar bis ins Topmanagement. Entsprechend wachsen derzeit auch die Ausgaben für IT-Sicherheit. Die Marktforscher von IDC kamen gerade erst zu dem Ergebnis, dass der globale Markt für IT-Security bis 2022 jährlich um 9 Prozent wächst.

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