SPONSORED-POST Nicht am falschen Ende sparen

Darum ist Datenverschlüsselung Pflicht

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von Michael Klatte, IT-Journalist DACH, Eset Deutschland

Verloren, vergessen, gestohlen: Dienstliche Notebooks verschwinden schneller und öfter, als es ­einem lieb sein kann. Damit die darin gespeicherten sensiblen Informationen nicht in falsche Hände geraten, hilft nur eine Verschlüsselung des Geräts. Und die ist wichtiger als so mancher denkt.

Michael Klatte, IT-Journalist DACH, Eset Deutschland. (Source: zVg)
Michael Klatte, IT-Journalist DACH, Eset Deutschland. (Source: zVg)

3300 Laptops gehen allein an europäischen Flughäfen verloren – wöchentlich. Damit zählt der mobile Rechner zu den Top 10 der am meisten verloren gegangenen Dinge. Und das nur knapp hinter Sonnenbrille und Schlüsselbund. Der physische Verlust des Geräts ist für seinen Besitzer in erster Linie ärgerlich. Auf den zweiten Blick entsteht für Selbstständige wie auch für Unternehmen ein sehr ernstes Problem. Ausser den Kosten für eine Neuanschaffung droht auch das Abhandenkommen von wertvollem Know-how, wichtigen Betriebsinformationen, Zugängen zu Netzwerken und Konten oder sogar Kundendaten. Die Folgen können verheerend sein.

Windows-Anmeldung bietet wenig Sicherheit

Damit der digitale Wissensschatz vor fremden Blicken geschützt bleibt, kommt man an professionellen Verschlüsselungslösungen eigentlich nicht vorbei. Doch so mancher Windows-Anwender vertraut lieber einer trügerischen Sicherheit: Windows sei doch bei der Anmeldung durch die Eingabe von Benutzername und Passwort geschützt. Dummerweise dient sie weniger dem Schutz der Daten als vielmehr der Verwaltung der verschiedenen Benutzerprofile. Für halbwegs fortgeschrittene Anwender ist es ein Leichtes, über entsprechende Tools Zugriff zu erlangen oder gleich die gesamte Festplatte zu kopieren.

Verschlüsselung ist besser als ihr Ruf

Umso verwunderlicher ist es, dass sich die Verschlüsselung immer noch nicht so durchgesetzt hat wie beispielsweise eine Antivirensoftware. Als Gründe werden, unabhängig von der Firmengrösse, fast immer dieselben genannt: Das Ganze sei zu kompliziert, zu teuer und schwer zu administrieren. Und wenn man dann das Passwort vergisst oder der Decodierungsschlüssel verloren geht, sei sowieso alles verloren.

Wie so oft im Leben halten sich Mythen, obwohl die Realität sie längst widerlegt hat. Längst gibt es Codierungssoftware für jeden Geldbeutel, die sogar von Anwendern ohne Vorkenntnisse intuitiv genutzt werden können. Auch diverse Speziallösungen für Unternehmen tummeln sich am Markt, die jedes ­Firmennetzwerk und deren Daten sofort um ein Vielfaches sicherer machen. Und die Entwicklung schreitet in Sieben­meilen­stiefeln voran. Inzwischen bieten auch Hersteller von Se­curity-Lösungen Verschlüsselungstools an und betten sie in ein ­Gesamtsicherheitskonzept ein. Malwareschutz, Zwei-Faktor-Authentisierung und Verschlüsselung gehen dann Hand in Hand – Experten sprechen hier von den "3 Bausteinen der IT-Sicherheit".

Ohne Verschlüsselung keine Cyberversicherung

Vermeintlich Pfiffige denken möglicherweise, sich teure Investitionen in Sicherheitstechnologien sparen zu können und stattdessen eine Cyberversicherung abzuschliessen. Was hilft besser gegen Schäden durch Hacker und Kriminelle als eine Versicherungs-Police. Doch hier wird die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Denn die Anbieter setzen Sicherheitsstandards vo­raus, die der Leistungsnehmer erbringen muss. Und genau in diesen Punkt spielt die Verschlüsselung – oft in Verbindung mit der Zugangskontrolle durch Zwei-Faktor-Authentifizierung – eine entscheidende Rolle. Ohne diese Schutzmassnahme bleibt der Kunde wohl auf seinem Schaden sitzen, sofern ein Vertrag überhaupt zustande kommt.

Wer hingegen seinem umfassenden Sicherheitssystem die Krone aufsetzen möchte, der liegt mit einer Cyber-Police richtig. Diese sichert die Restrisiken ab und macht zumindest die finanzielle Seite IT-bedingter Ausfälle erträglich.

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