HP soll Itanium-Chip künstlich am Leben erhalten
Oracle klagt: HP habe mit Intel vereinbart den Itanium am Leben zu erhalten.
Im Itanium-Streit wirft Oracle seinem Kontrahenten HP vor, den Itanium künstlich "am Leben" zu erhalten. Den Vorwürfen zufolge bezahle HP den Chiphersteller Intel für die Produktion von zwei weiteren Generationen des Server-Chips, wie Heise.de unter Berufung auf All-Things-D schreibt. Der Blog des Wall Street Journals belegt das mit einer Kopie eines gerichtlichen Antrags von Oracle.
Dem Dokument zufolge habe HP zugegeben mit Intel einen Vertrag geschlossen zu haben der sicherstellen soll, dass noch zwei weitere Generationen Itanium-Chips auf den Markt kommen. Daraus folgert Oracle, das HP Intel für die Herstellung bezahle, den Itanium weiterhin anzubieten. Das aber, verschweige HP der Öffentlichkeit. Darüber hinaus, so Oracle, behaupte HP, dass Intel freiwillig am Itanium festhalte. Oracle sei deshalb überzeugt, dass Intel den Itanium eigentlich längst eingestellt hätte.
HP hingegen streitet diesen Vertrag nicht ab. Im Gegenteil: Gegenüber dem Wall Street Journal bestätigte ein Unternehmenssprecher die Existenz des Vertrags. Darüber sei Oracle aber informiert. HP wirft Oracle vor, die Itanium-Plattform deshalb nicht mehr zu unterstützen, um den Absatz der eigenen Server zu erhöhen. Das sei aus Sicht HPs eine wettbewerbsfeindliche Taktik. HP versucht mit Oracle juristisch dazu zu bewegen seine Software auch zukünftig für den Itanium anzubieten.
Kanton Thurgau ernennt neuen Leiter des Amtes für Informatik
Was Skyguide von seinen Partnern erwartet
Wenn Präsidenten das Blaue vom Himmel versprechen
Zürcher Regierung soll Smartbrillen unter die Lupe nehmen
Update: Berner Cybersicherheitsgesetz kommt im November
Darum schafft der Bundesrat keine nationale Strategie zur digitalen Inklusion
Lang lädt zum Drohnen-Summit nach Deutschland
Das sind die besten CIOs der Schweiz
Update: Technische Fachschule Bern übernimmt ICT-Lernende