Hausmesse in Las Vegas

Check Point eint sein Portfolio

Uhr | Aktualisiert

Der israelische Sicherheitsanbieter Check Point hat seine Lösungen in einer einzelnen Plattform vereint. Die Plattform heisst "Check Point Infinity".

(Quelle: Fotolia)
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Vom 19. bis 21. April hat die Check Point Experience 2017 stattgefunden. Es ist die alljährliche Hausmesse des israelischen Sicherheitsanbieters Check Point. Die Firma lud dieses Jahr nach Las Vegas ein. Die europäische Ausgabe folgt Mitte Mai in Mailand.

Check Point stellt in Vegas "Check Point Infinity" vor. Es ist eine Plattform, die das gesamte Portfolio Check Points vereint, wie das Unternehmen mitteilt.

Die Zukunft der IT-Sicherheit ist voller Gefahren

"Check Point Infinity" beinhaltet Security Management, Mobile und Cloud Security, Threat Prevention sowie Check Points Netzwerk-Security-Appliances. All diese Lösungen hatte Check Point schon im Angebot. Die Infinity-Plattform hebe sie aber auf den nächsten Level, heisst es in der Mitteilung.

Der neue Ansatz Check Points soll Partner und Kunden auf die Zukunft der IT-Sicherheit vorbereiten. Denn in dieser Zukunft stünden Partner und Kunden ausgefeilteren Attacken und mehr mobilen Gefahren als je zuvor gegenüber.

Nationale Sicherheit? Check Point regelt das

Check Point will künftig jede Umgebung schützen. Die Cloud, Mobilgeräte, das Rechenzentrum, das Internet der Dinge, Autos und Industrie. Selbst die nationale Sicherheit will sich die Firma auf die Fahnen schreiben.

Ausser der Infinity-Plattform lancierte Check Point in Las Vegas eine ganze Reihe an Updates seiner Technologien. Darunter ein Update für seine "Security Management Console". Das Update heisst R80.10 und liefert ein neues Policy-Managementsystem, Automationsfunktionen sowie integriertes Threat-Management.

Updates für Cloud, Mobile und Gateways

Die Cloud-Security-Lösungen erhielten erweiterte Automationsfunktionen sowie "vSec Auto-Scaling" für Microsoft Azure. Das Lösungsangebot für die Google-Cloud sei ebenfalls gewachsen, heisst es weiter.

Ausserdem führte Check Point einen Anti-Ransomware-Agent ein. Dieser beinhalte Schutz vor Ransomware und die Möglichkeit, Daten wiederherzustellen. Den Reigen ergänzten einige Updates für das Sandblast-Mobile-Portfolio sowie für die beiden Gateways 44000 und 64000.

Der Ansatz einer einzelnen Plattform für das gesamte Portfolio ist derweil in der Sicherheitsbranche weit verbreitet. Ausser Check Point verfolgen bereits Firmen wie Sophos, Palo Alto Networks, Fireeye und Fortinet einen ähnlichen Ansatz.

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