Dropbox integriert Schweizer Start-up und mehr
Dropbox hat neue Features für seinen Cloud-Speicher angekündigt. Hierfür integriert das Unternehmen Lösungen von Partnern. Darunter das 14-köpfige Schweizer Start-up Smallpdf.
Der Cloud-Storage-Anbieter Dropbox hat mit "Dropbox Extensions" neue Features angekündigt. So sollen Nutzer künftig innerhalb der Dropbox-Umgebung etwa Dateien bearbeiten, signieren oder mit Notizen versehen können. Dies helfe Unternehmen ihre Geschäftsprozesse von Anfang bis Ende mit Dropbox abzuwickeln, wie Dropbox mitteilt.
Hierzu integriert das Unternehmen die Lösungen verschiedener Partner – darunter Adobe, Autodesk, Docusign, Vimeo, Airslate, Hellosign, Nitro und Pixlr. Zu dieser Gruppe gehört auch Smallpdf, ein Start-up aus Zürich.
Smallpdf bietet eine gleichnamige Onlinesoftware, mit der sich PDF-Dateien bearbeiten lassen, wie das Start-up mitteilt. Nach eigenen Angaben zählt die Software über 20 Millionen Nutzer pro Monat.
Dropbox integriert 13 Tools des Start-ups. Mit diesen könnten Nutzer PDF-Dateien zusammenführen, konvertieren und komprimieren, sowie sie elektronisch zu unterschreiben oder Unterschriften anzufordern. Dropbox könne dabei direkt auf Smallpdf zugreifen und automatisch speichern.
Kein Geld, aber neue Nutzer
"Smallpdf - mit seinen leicht zu bedienen PDF Funktionen - hat Dropbox bereit seit 2014 integriert", sagt Kevin Chung, Head of Product Partnerships, "Wir freuen uns jetzt darauf, unseren Anwendern, die Milliarden von PDFs in der Dropbox gespeichert haben, die einfachen Funktionen von Smallpdf als Teil der Dropbox Extensions zur Verfügung zu stellen."
Geld erhalte Smallpdf hierfür nicht, berichtet 20 Minuten. Noch muss das 14-köpfige Start-up eine Gebühr dafür zahlen. Es gehe beiden Firmen darum, das Angebot zu verbessern und unnötige Arbeitsschritte zu verringern. Das Start-up erhoffe sich durch die Partnerschaft jedoch zusätzliche Nutzer.
Dropbox Extensions ist gemäss Dropbox ab dem 27. November verfügbar. Laut Smallpdf werden die Erweiterungen jedoch nur für Nutzer mit einem englischen Account zur Verfügung stehen.
Schweizer Gemeinden fordern mehr Zusammenarbeit für die Digitalisierung
EPFL macht Apertus und Co. fit für das Gesundheitswesen
Visual-Effects-Profis versuchen sich an 3-D-Software aus den 90er-Jahren
Infinigate und Igel partnern für sicheren Endpoint-Zugang
Lastminute streicht wegen KI rund 400 Stellen
Netskope gibt MSPs neue Self-Service-Tools an die Hand
RedIT expandiert in die Ostschweiz
Update: Bund gibt Startschuss für mobiles Sicherheitskommunikationssystem
Update: Bald fahren Uber-Robotaxis durch Zürich